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Viel zu fettes Gemisch bei meinem 1974er W116 450 SE mit D-Jetronic
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wenn der Druck nicht falsch ist, wieso willst Du jetzt den Druckdämpfer - die gehen nie defekt - und den Druckregler wechseln?
Teileweitwurf führt nur mit viel Geld zum Ziel und das auch nur vielleicht.
Viele Schraubergrüße - best regards, Dr-DJet Volker
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HamburgerJung (David) - 1974er Mercedes 450 SE (W116)
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Es gibt endlich einen Durchbruch: Der Austausch des (oftmals abgeknickten) Schlauches zwischen Benzindruckregler und Pulsationsdämpfer brachte nicht den erhofften Fortschritt. Aber die Entfernung des Pulsationsdämpfers aus der Benzinrücklaufleitung ließ den CO-Wert dann schlagartig von 12,x (fette Einstellung am Steuergerät) bzw. 10,x (magere Einstellung am Steuergerät) auf 4er-Werte (bei magerer Einstellung am Steuergerät) fallen.
Der Pulsationsdämpfer hat offenbar die Rücklaufleitung blockiert, so dass der Benzindruckregler den "weggeregelten" Sprit nicht weg bekommen konnte und bei jeder Einspritzung zu viel Sprit eingespritzt wurde.
Im nächsten Schritt sollte jetzt wohl vorsorglich noch der Benzindruckregler ersetzt werden. Spricht etwas dagegen, den Benzindruckregler durch ein modernes Aftermarket-Teil mit integriertem Manometer zu ersetzen?
Spricht etwas dagegen, den Pulsationsdämpfer im Rücklauf dauerhaft entfallen zu lassen?
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HamburgerJung (David) - 1974er Mercedes 450 SE (W116)
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- nordfisch
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Glückwunsch zu deinen Erkenntnissen und Danke für die Rückmeldung!
- Da muss die Werkstatt aber Mist gemessen haben, was den Kraftstoffdruck betrifft -
Ich kann mir kaum vorstellen, wie der Dämpfer verstopfen konnte. Man kann zwar nicht von einer Öffnung zur anderen durchstoßen, aber da kann man praktisch widerstandslos durchblasen.
Wie kann das verstopft sein? Eigentlich kommt da ja nur vorgereinigter Kraftstoff rein...
Ich würde versuchen, das chemisch zu lösen. Würde ich auch gern für dich machen - habe 'normale' und 'brutale' Reiniger.
Auf dem Bild sieht es aber so aus, als ob der Dämpfer an der Einstellschraube undicht sein könnte. Das wäre dann das Ende...
Dauerhaft weglassen, das Teil? Würde ich nicht, obwohl mein Auto sowas original nicht hat.
Habe mich daher mit dem Ding nie besonders beschäftigt... bis ich vor kurzem diese Videos bekam: jetronic.org/de/kunena/jetronic/2619-pul...empfer-gesucht#24694
Ich hätte nicht gedacht, dass das Teil so effektiv arbeiten kann.
Die V8 haben Probleme mit Dampfblasenbildung - der Kraftstoff heizt sich in der Ringleitung auf. Die Pulsation wird dies verstärken.
Aus dem gleichen Grund würde ich auch den Druckregler lassen, wie er ist und einen zusätzlichen Wärmeeintrag vermeiden.
Die Druckregler gibt es jetzt u.a. bei SLS als Nachbau zu kaufen. Teuer...
Für neue D-Jetronic-Pulsationsdämpfer kenne ich leider keine bezahlbare Quelle.
Vielleicht geht es ja mit Reinigung?
Gruß
Norbert
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- 450stefan
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Ich habe lustigerweise auch durch Pulsationsdämpfer und Schläuche ohne spürbaren Widerstand durchgeblasen. Wie dem auch sei: Der Ausbau des Pulsationsdämpfers hat den CO-Wert erstmalig massiv fallen lassen.
Denkbar ist m.E. übrigens auch folgendes Szenario: Druckregler ist völlig in Ordnung, Pulsationsdämpfer ist völlig in Ordnung, aber die Rücklaufleitung ist jenseits der Schottwand irgendwo blockiert. Durch das Entfernen des Pulsationsdämpfers wurde das Problem jetzt nicht kuriert sondern lediglich vermindert, weil der Gegendruck durch den Entfall des Pulsationsdämpfers bereits ein wenig reduziert wurde...
@nordfisch: Welchen höheren Wärmeeintrag könnte ein Aftermarket-Benzindruckregler mit Manometer verursachen? M.E. wäre es sehr praktisch, den Benzindruck in der Ringleitung künftig dauerhaft im Blick zu haben. Alternativ könnte man natürlich auch nur ein Manometer in die Ringleitung integrieren und den bisherigen Druckregler bestehen lassen.
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Dementsprechend sind nun m.E. folgende Fragen zu klären:
1. Funktioniert der Benzindruckregler korrekt und ist er auch korrekt justiert (1,9 - 2,1 bar)?
2. Hat die Entfernung des Pulsationsdämpfers das Problem ggf. nur gelindert oder ist die Rücklaufleitung bis zum Tank wirklich absolut freigängig?
3. Ist der Pulsationsdämpfer ggf. völlig in Ordnung, aber halt einfach eine Widerstandsquelle?
4. Kann das Fahrzeug auch ohne Pulsationsdämpfer vernünftig betrieben werden?
5. Sollte der Benzindruckregler durch eine Exemplar mit integriertem Manometer ersetzt werden, um den Benzindruck jederzeit im Auge haben zu können?
HamburgerJung (David) - 1974er Mercedes 450 SE (W116)
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oder ist die Einbaulage egal ?!
VGMagnus
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er hat keine Strömungsrichtung. Und wie die anderen in meiner Abwesenheit auf Frnakentour schon schrieben. kann der eigentlich nicht zu gehen.
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ich traue den Informationen Deiner Werkstatt nicht so wirklich. Tut mir leid.
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- nordfisch
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HamburgerJung post=24720 userid=6190...
Es gibt endlich einen Durchbruch: Der Austausch des (oftmals abgeknickten) Schlauches zwischen Benzindruckregler und Pulsationsdämpfer brachte nicht den erhofften Fortschritt. Aber die Entfernung des Pulsationsdämpfers aus der Benzinrücklaufleitung ließ den CO-Wert dann schlagartig von 12,x (fette Einstellung am Steuergerät) bzw. 10,x (magere Einstellung am Steuergerät) auf 4er-Werte (bei magerer Einstellung am Steuergerät) fallen.
Für mich gibt es nur eine plausible Erklärung:
Der Schlauch war abgequetscht. Siehe hier:
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Natürlich ist es der Werkstatt peinlich, dass sie das nicht gesehen haben - bei der angeblich durchgeführten Kraftstoffdruckmessung hätten sie den erhöhten Druck schließlich auch schon feststellen müssen. Und dass der ursächlich für die Überfettung war, steht ja wohl fest...
Wahrscheinlich haben sie den von dir gelieferten Formschlauch in voller Länge montiert - dann knickt er auch ab. Er muss eben von der Länge her angepasst werden. Ist ja kein Original-Ersatzteil für diesen Verwendungszweck, sondern stammt vom Baby-Benz.
Beende das Drama einfach, indem du die originalen Teile wieder einbaust oder einbauen lässt.
Du hast weiter oben gefragt, warum ich einen Aftermarket-Druckregler mit Manometer nicht empfehle... weil das Manometer wie ein beheizter Wurmfortsatz an der Kraftstoffleitung dranhängt, die beheizte Oberfläche vergrößert, was die Dampfblasenproblematik verstärken kann.
Und sehen kann man das unter dem Luftfilter wohl ohnehin nicht???
Gruß
Norbert
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