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Viel zu fettes Gemisch bei meinem 1974er W116 450 SE mit D-Jetronic
- Pcircle
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That is exactly right. A vacuum leak will lead to increased fuel being injected. Reason: with lower vacuum, the MAP thinks that the engine is under load and therefore needs more fuel. As a consequence, the engine is provided with more fuel in idle and at steady cruising that it needs. That translates into higher CO and possible also fouled spark plugs.
Best, Peter
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- 450stefan
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@David: du solltest tatsächlich, wie ich eingangs geschrieben habe, deinen Ansaugtrakt untersuchen. Entweder mit Starthilfespray oder mit Feuerlöscher am Start auch mit Bremsenreiniger. Was hier auch noch Störungen bringen kann, ist ein nicht komplett schliessender Zusatzluftschieber. Diesen bei betriebswarmem Motor überbrücken und schauen ob sich dein co verändert. VG
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- HamburgerJung
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1. Der Eimer hat endlich wieder TÜV. Mit einem CO-Wert von 3,4 Volumenprozent ist er nun durch die AU gekommen.
2. Auf der BAB (davon bekam der Benz direkt ca. 50 km) schnurrt er wie ein Kätzchen, zieht gut durch und hat spürbar Leistung. Über 200 km/h (GPS) schaffte er übrigens schon immer.
3. Der Leerlauf ist weiterhin "rappelig", so als würden nicht alle Zylinder gleichmäßig arbeiten. Nach dem Verlassen der BAB und einigen KM durch den Stadtverkehr nahm er einmalig kein Gas mehr an. Das Phänomen verschwand dann allerdings wieder.
4. Die Zentralverriegelung, die seit dem Kauf des Fahrzeugs - trotz umfangreicher Arbeiten am Unterdrucksystem - noch nie funktionierte, hat während der Arbeiten am Motor eine unerklärliche Spontanheilung erlebt und funktioniert jetzt.
HamburgerJung (David) - 1974er Mercedes 450 SE (W116)
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- 450stefan
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- Im Leerlauf läuft der Motor 100 % nicht auf allen Zylindern. Der Motor schüttelt sich und nimmt aus dem Leerlauf schlecht Leistung an. Beim Anfahren wirkt er "schwachbrüstig".
- Ab 3.000 Umdrehungen dreht der Motor willig und kraftvoll hoch. Auf der BAB läuft der Motor ganz wunderbar.
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- nordfisch
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hast du wegen des nicht passenden Einspritzdüsen-Widerstandes weiter geforscht?
Da stimmt definitiv was nicht - die Hälfte der Düsen hat keinen vernünftigen Masse- oder Pluskontakt.
Gruß
Norbert
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- 450stefan
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Als ich meinen SL bekommen habe lief der auch mehr als bescheiden. Und es waren mehrere Fehler, die dazu beigetragen haben. 1. SDF vom amerikanischen Drehtuner verstellt @ Volker Danke nochmal für die schnelle Hilfe. 2. DKS verstellt - Anfahrverschlucken - durch Richtigstellen nicht behoben aber verbessert. 3. Falschluft durch die Schläuche zur Drosselklappe - durch absprühen und nebeltest gefunden in diesem Zug die EPV's getaktet im Ultraschallbad gereinigt und mit Autool Düsentester getestet, einsetzen mit mit neuen Dichtringen 4. Kontaktlose Zündung hat einen Totalausfall verursacht - Rückbau auf Unterbrecher 5. Total Spröde und oxidierte Kontakte des Djet kabelbaums der teilweise durch stümperhafte Verlegung bis auf blanke litzen angeschmorte Kabelschwanz zum sdf - über weihnachten kabelbaum mit neuen Steckern und -gehäusen und teilweise Kabeln restauriert 6. Wieder hohes CO - diesmal ein nicht komplett schliessender ZLS = Vakuumleck, zerlegt gereinigt und bei der Gelegenheit auch gleich den knochentrockenen schauch zum sdf getauscht 7. Immer noch schlechter Leerlauf, Zündkabel von Aftermarket Champ... verbaut - keine Verbesserung 2x checkliste durchgerattert - erfolglos Bei geschlossener dunkler Garage mit Blumenspritze Wassernebel über die Verteilerkappe gesprüht - an 2 Steckern Funkenübergang - billigschrott raus und org. Beru verbaut - läuft seidenruhig
8. Dann heftiger grauer nach öl stinkender Qualm in der Warmlaufphase - gebrochene Halteclips der Nockenwellenöldusche - öl durch Ölabscheider im Ventildeckel über Zls angesaugt und schön im Ansaugtrakt verteilt - muss man erstmal finden!
Soweit zu meiner Odysee und das auch nur als Beispiel zu verstehen. Die Autos sind mehr als 50 Jahre alt. Die US-4.-Handbesitzer haben auch nicht gerade den Ruf vorbeugender Wartung - bei mir waren noch die 1. Zündkabel und Benzinschläuche verbaut - er hat ja auch erst 130tmls.... - das kann schlimm enden.....
Um lange Ruhe zu haben kommst du um eine KOMPLETTE Abarbeitung der Checkliste inkl. Austausch von alternden Verschleissteilen nicht herum - meine Erfahrung/Meinung. VG Stefan
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- Volvomania
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mit meiner störrischen D-Jetronic beim Bosch-Dienst war,
hat der versierte Altmeister erstmal alle Kabelschuhe
der gemeinsamen Masse abgekniffen
und neue aufgecrimpt…
danach war der Motor nicht wiederzuerkennen…
das ist wirklich eine einfache und
lohnenswerte Maßnahme…
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- HamburgerJung
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"hast du wegen des nicht passenden Einspritzdüsen-Widerstandes weiter geforscht? Da stimmt definitiv was nicht - die Hälfte der Düsen hat keinen vernünftigen Masse- oder Pluskontakt."
Noch keine weitere Forschung bislang. Wo genau befindet sich dieser gemeinsame Massepunkt, den Du erwähnt hast?
@450stefan:
"Norbert hat recht. Wenn du einen Fehler aufgedeckt hast, musst du diesen Beseitigen, bevor du an anderer Stelle weiter machst."
Aye! Ich werde an den Einspritzdüsen und deren Widerstandwerten weiter forschen.
"Ich glaube auch, dass es weniger zielführend ist, den alten kranken Onkel ohne Fehlerdiagnose auf der BAB die Topspeed abzuringen."
Keine Sorge, Vmax wird dem Eimer derzeit nicht verabreicht.
"Als ich meinen SL bekommen habe lief der auch mehr als bescheiden. Und es waren mehrere Fehler, die dazu beigetragen haben. 1. SDF vom amerikanischen Drehtuner verstellt 2. DKS verstellt - Anfahrverschlucken - durch Richtigstellen nicht behoben aber verbessert. 3. Falschluft durch die Schläuche zur Drosselklappe - durch absprühen und nebeltest gefunden in diesem Zug die EPV's getaktet im Ultraschallbad gereinigt und mit Autool Düsentester getestet, einsetzen mit mit neuen Dichtringen 4. Kontaktlose Zündung hat einen Totalausfall verursacht - Rückbau auf Unterbrecher 5. Total Spröde und oxidierte Kontakte des Djet kabelbaums der teilweise durch stümperhafte Verlegung bis auf blanke litzen angeschmorte Kabelschwanz zum sdf - über weihnachten kabelbaum mit neuen Steckern und -gehäusen und teilweise Kabeln restauriert 6. Wieder hohes CO - diesmal ein nicht komplett schliessender ZLS = Vakuumleck, zerlegt gereinigt und bei der Gelegenheit auch gleich den knochentrockenen schauch zum sdf getauscht 7. Immer noch schlechter Leerlauf, Zündkabel von Aftermarket Champ... verbaut - keine Verbesserung 2x checkliste durchgerattert - erfolglos Bei geschlossener dunkler Garage mit Blumenspritze Wassernebel über die Verteilerkappe gesprüht - an 2 Steckern Funkenübergang - billigschrott raus und org. Beru verbaut - läuft seidenruhig 8. Dann heftiger grauer nach öl stinkender Qualm in der Warmlaufphase - gebrochene Halteclips der Nockenwellenöldusche - öl durch Ölabscheider im Ventildeckel über Zls angesaugt und schön im Ansaugtrakt verteilt - muss man erstmal finden!"
Das war eine wirklich lange Reise. Respekt, dass Du durchgehalten hast.
"Um lange Ruhe zu haben kommst du um eine KOMPLETTE Abarbeitung der Checkliste inkl. Austausch von alternden Verschleissteilen nicht herum - meine Erfahrung/Meinung."
Habe schon viel getauscht: Zündkerzen, Zündkabel, Verteilerkappe, Verteilerfinger, Zündspule, Wassertemperatursensoren. Auf der To-Do-Liste: Einspritzdüsen, Gebiss, Unterbrecherplatte, Kraftstoffleitungen im Motorraum, Ansauglufttemperatursensor
@Volvomania:
"als ich 1998 selbstschrauberisch noch nicht so fit mit meiner störrischen D-Jetronic beim Bosch-Dienst war, hat der versierte Altmeister erstmal alle Kabelschuhe der gemeinsamen Masse abgekniffen und neue aufgecrimpt. Danach war der Motor nicht wiederzuerkennen. Das ist wirklich eine einfache und lohnenswerte Maßnahme."
Das entspricht ja dem Hinweis von @nordfisch. Jetzt muss ich nur noch den gemeinsamen Massepunkt im Motorraum des W116 finden. Aber ich habe im Laufe meines Lebens ja auch schon andere sagenumwobene Punkte entdeckt...
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Ich könnte die Kabelschuhe natürlich noch erneuern.
Nächste Maßnahmen: Einspritzdüsen und Gebiss
Dort wo die zuführende Spritleitung aus der Spritzwand kommt, lässt sich übrigens gut ein Manometer für die permanente Kontrolle des Benzindrucks installieren.
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Keine Sorge: Auf dem Bild waren die Benzinschläuche am Manometer nur zur Probe gesteckt.
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die Kabel können auch innerhalb der Ringösen korrodiert oder gebrochen sein.
Irgendwas stimmt nicht beim Anschluss der Düsen, wie du ja beim Messen mit dem Adapter festgestellt hast.
Du solltest erstmal rausfinden, welcher Massestrang die Düsen mit dem schlechten Kontakt versorgt, indem du die Kabelschuhe einzeln nacheinander montierst und misst.
Es kann natürlich auch Kontaktprobleme am Anschluss der Düsen geben - jedenfalls ist da irgendwas faul und den Fehler musst du finden.
Wenn du gar nichts findest, wird eine weitere Information wichtig: Das Problem kann auch IM Kabelbaum liegen. Im Kabelbaum gibt es nämlich gelötete Abzweigungen. Da kann es auch Probleme geben.
Gruß
Norbert
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- Mit warmen Motor tritt im Stadtverkehr ("stop and go") weiterhin folgendes Phänomen auf: Bei niedrigen Drehzahlen besteht eine sehr schlechte Gasannahme und es kommt mitunter sogar zu Fehlzündungen. Sobald der Motor auf Drehzahl kommt, arbeitet der Motor normal. Sobald der Motor wieder kalt ist ebenfalls. Dies lässt mich annehmen, dass das Problem eine Temperaturkomponente hat. Nächste Messung mit Norberts Messadapter daher bei warmen Motor.
- Ich habe nun ein Manometer im Motorraum verbaut, das permanent den Benzindruck misst. Der Benzindruck bleibt stabil.
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Jenseits des Problems: Habe heute den gesamten Kofferraum des W116 in Brantho-Korrux 3 in 1 getaucht. Geiles Zeug.
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Ich habe heute noch mal die Einspritzdüsen am Steuergerät durchgemessen: Jeweils 2,8 Ohm. Wenn nur eine Einspritzdüse an der Leitung hängt, steigt der Widerstand auf 3,9 Ohm.
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da stimmt was nicht mit dem elektrischen Kontakt der Düsen.
Leg mal provisorisch eine Leitung vom braunen Kabel der Düsen an Masse und miss nochmal.
Wie ich schon geschrieben habe, kann das Kontaktproblem im Stecker, im Kabel selbst oder am Masseanschluss der Leitung liegen.
Da ist jedenfalls ein Fehler, und der muss gefunden und beseitigt werden.
Von selbst geht der nicht weg.
Gruß
Norbert
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Ich möchte nochmals betonen, dass ich allen hier Mitwirkenden für den extrem wertvollen Input sehr dankbar bin.
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- nordfisch
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es sind ja vier Düsen, die fragwürdige Werte liefern.
Du kannst ruhig zu allen diesen Düsen eine zusätzliche Masseleitung, jeweils auf das braune Kabel legen (ruhig blank in den Stecker reinzwirbeln, ist ja nur ein Provisorium) und dann erneut messen.
Am Steuergerät musst du ca. 1,2 Ohm messen.
Gruß
Norbert
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