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M102, Startprobleme, EHS
- Conny
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auf die Schnelle: Schwanken, oder sägen deuten meistens auf Falschluft hin.
Eine Gasanlage und auch der KLR machen Falschluftprobleme wahrscheinlicher.
Unbedingt zuerst prüfen und (wenn nötig) abstellen.
Wenn bei der TV Messung, Zündung an, Motor aus, 30% angezeigt werden, Umschaltknopf am Meßgerät betätigen. Es sollen 70% angezeigt werden (fehlendes TD Signal, was ja richtig ist, denn der Motor läuft ja nicht).
So, wie Du gemessen hast, sind die 80% in Wirklichkeit 20% usw.
Der Leerweg der Stauscheibe mit 1,3mm als Einzelwert ist wertlos!
Sie wird erst dann aussagekräftig wenn der Differenzdruck auch bekannt ist!
Der Differenzdruck hast Du ja noch nicht genannt...
BEISPIEL: Bei einem Differenzdruck von original 0,375 Bar können 1,3 mm Leerweg an der Stauscheibe richtig sein. Bei einem Differenzdruck von (z.B.) 0,42 Bar sind 1,3 mm Leerweg an der Stauscheibe nicht richtig, der Motor läuft dann zu fett.
Du verwendest zur Zeit ein für Dich neues, aber gebrauchtes EHS. Es ist also nicht sicher ob dieses EHS möglicherweise schon mal verstellt wurde... Hier gibt eine Differenzdruckmessung Klarheit.
Deine Messungen nach, mit mögliche Falschluftquellen, scheint alles irgendwie zu fett eingestellt.
Denn mit über 80%, die in Wirklichkeit dann 20% sind, läuft der Motor zu fett.
ERST FALSCHLUFTQUELLEN Ausschließen!
Dann Differenzdruck ermitteln.
Dann können wir weiter sehen.
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- Dr-DJet
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- Dr-DJet repariert und sammelt alles! :-)
ich möchte nicht unhöflich sein, aber bitte höre auf, das Verstellen des EHS und Millimetereinstellungen als Ersatzlösungen in Jetronic.org zu propagieren. Ich habe nicht die Zeit, jedes Mal dagegen zu argumentieren oder zu hoffen, dass es Christian für mich tut. Ich will dir nicht den Mund verbieten. Aber ich kann es auch nicht stehen lassen, weil sonst irgend jemand behauptet, dass es in Jetronic.org doch auch so steht. Das möchte ich nicht, denn ich stehe für die Qualität der Aussagen hier. Du hast doch die Möglichkeit, das weiter im W126 Forum zu propagieren.
Ein EHS kommt mit 0,375 Bar Differenzdruck, die eigentlich niemand genau messen kann, weil es dazu teure Differenzdruck Manometer (so etwas habe ich und das kostet richtig Geld) braucht. 2 einfache Manometer selbst der Klasse 1.0 und dann Subtrahieren reichen nicht für eine solche Messung! Man schaut nur mal, ob das ungefähr passt oder ob da einer auf Deine fahrlässige Empfehlung hin dran rumgeschraubt hat. Matze280 z.B. hier hat eine solche Empfehlung im W126 Forum eingelassen. Dann hat er Christian zu Hilfe gerufen, der dann am Hermann Tester das Fiasko sah und ihn an den Ohren zog.
Die Stauscheibe wird an der KE mit dem Tastverhältnis oder dem Strom ins EHS eingestellt. Bei RÜF oder KA mit dem Abgastester. Jeder LMM und EHS hat Toleranzen und deshalb sind Millimetereinstellungen hier unzuverlässige Vereinfachungen. Wir halten uns an die Einstellvorgaben von Bosch und Mercedes-Benz.
Ich bitte um Dein Verständnis. Conny.
mit dem 230 E im W124 habe ich mich auch schon rum geschlagen.
Viele Schraubergrüße - best regards, Dr-DJet Volker
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- Conny
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Dein Forum, Deine Regeln.
Selbstverständlich respektiere ich Deinen Wunsch.
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- Dr-DJet
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- Dr-DJet repariert und sammelt alles! :-)
danke Dir. Ich hoffe, dass wir uns mal bei einer W126 Ausfahrt oder an anderer Stelle sehen, dann können wir das auch gerne in Details ausdiskutieren, bis weißer Rauch aufsteigt.
Viele Schraubergrüße - best regards, Dr-DJet Volker
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- Dr-DJet
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- Dr-DJet repariert und sammelt alles! :-)
ich habe heute Weihnachtseinkäufe - ich muss das Essen für meine Mutter mit 94 zubereiten - erledigt und deshalb kommt meine Antwort erst jetzt. Ich habe auch schon mit dem 230 E im W124 Erfahrung. Da ist doch einiges anders als im V8.
Fangen wir uns zuerst mit dem Leerlauf an. Richtig ist, dass Du einen ganz anderen Leerlaufsteller hat. Den kannst Du auch ohne Probleme mal abziehen, der geht dann in eine Art Notöffnung. Das KE Steuergerät hebt sonst beim Starten den Leerlauf leicht an, aber auf keinen Fall auf die geschilderten 1800/min. Die können nur von Falschluft oder einem total defekten LLS kommen. Ich würde also vorschlagen, dass Du sowohl auf Falschluft prüfst (am besten mit einem Nebler) und den Stecker am LLS abziehst. Dann sollte die Leerlaufdrehzahl fest und um ca. 100-150/min zu hoch stehen. Wenn Du dann immer noch Drehzahlschwankungen bis auf 1800/min kommst, müssen wir weiter suchen am M102. Bei meinem M103 war es ein undichter Gummi unter dem LLS zur DK (falsch aufgesetzt) und ein poröser Schlauch vom LLS zru DK. Wenn Du keine Falschluft findest, stecke den LLS wieder an und miss bitte mal das Tastverhältnis (NICHT VOLT) am Stecker des LLS. Da gibt es im WIS in Kapitel 07.3-112 eine Tabelle, Da steht z.B., dass ein ausgereglter LLS ein TV von 36-50% haben sollte bei 720-820/min .
Ein TV solltest Du nicht per Ersatz als Volt messen. Du weißt nie, wie das betreffende Multimeter das aufintegriert und daraus eine Spannung misst. Ein Voltcraft AT400 als Beispiel kostet nicht die Welt und kann Duty Cycle NEGATIV Anteil anzeigen. Wobei ich die alten analogen Werkzeuge von Bosch und Hermann vorziehe.
Mit diesem Werkzeug gehst Du dann auch an Buchse 3 der 9-poligen Diagnosedose ran. Nur Zündung EIN und du musst 70% sehen - falls es kein RÜF Fahrzeug ist. Wenn Du 30% fest misst, liegt es daran, dass Du Duty Cycle im Standard Modus der Elektrotechnik mit Plusanteil misst. Schalte Deine Duty Cycle Messung auf Negativanteil. Dann auch das TV der Spannung am LLS messen. Im warmen Motor siehst Du also unter 20% TV. Die Schraube am LMM VORSICHTIG in sehr kleinen Schritten nach links drehen. Besser noch als das TV der KE misst Du den Strom ins EHS.
Jetzt geht es an die Strommessung in mA ins EHS. Zwischenstecker bauen und Strom messen. Bei Zündung EIN sollte das KE Steuergerät an einem KAT M102 20mA anlegen. Im Leerlauf warm 0+/-3mA. Das steht 07.3-121 p. 52.
Wenn das beides passt, dann mal bei 2000/min laufen lassen. Da solte 2-5 mA anliegen. Dann sehen wir weiter. Passt es nicht, müssen wir und mal Deinem EHS zuwenden.
Zusätzliche Prüfungen
- Prüfen, dass die Stauscheibe an der engsten Stelle des Trichters des LMM steht. Das ist bei der KE schräg und richtig.
- Mit Fühlerlehre 0,5mm einmal rundum das Spiel der Stauscheibe am Trichter prüfen
- Die KE kurz laufen lassen, dann Motor aus und die Stauscheibe runter drücken und mit einer Lampe unter den MT im LMM leuchten. Da darf jetzt kein Sprit stehen
Viele Schraubergrüße - best regards, Dr-DJet Volker
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- neuens
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erst einmal ein großes Danke für eure weiteren Hilfestellungen und Tipps.
@Obelix - durchaus möglich, das ich falsch messe. Ich muss mich wohl noch etwas intensiver mit meinem neuen Voltcraft AT-400 und den ganzen Einstellmöglichkeiten befassen.
Über die tatsächlichen Abgaswerte kann ich nichts sagen. Ich kann diese nicht messen. Ich weiß nur, dass die Werkstatt keine Werte innerhalb der Norm messen bzw. einstellen konnte.
@Dr-DJet - das Potentiometer kam im Zuge der Motorrevision neu. Die Werkstatt hat sich viel Zeit gelassen, um die richtigen Werte einzustellen. Ich habe da erst einmal vertraut, dass das i.O. ist. Eine eigene Prüfung/Messung habe ich noch nicht durchgeführt. Sollte ich dann wohl auch noch machen...
Ich habe aufgrund eurer umfangreichen Anweisungen nun einiges zu tun.
Für die Feststellung von Falschluft würde ich am liebsten einen Nebler verwenden. Einen solchen habe aber weder ich noch meine benachbarte Werkstatt (die machen das immer mit Vapes (E-Zigaretten)).Ich würde mir da auch ein Gerät kaufen. Könnt ihr da ein preiswertes Gerät empfehlen?
Wenn ich mehr weiß, melde ich mich wieder. Es kann aber etwas dauern, da zum einen das Wetter ein Arbeiten an der offenen Motorhaube nicht besonders zusagt und an den folgenden Tage andere Prioritäten gesetzt werden
Bis bald und liebe Grüße
Rainer
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ich habe den Nebler SDT 206. Es gibt aber auch einfachere mit weniger Durchsatz und weniger Regelbarkeit.
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Gruß
Christian
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...wegen eines Neblers recherchiere ich auch mal weiter...
Gruß
Rainer
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ich hoffe, ihr seid alle gut über die Feiertage und ins neue Jahr gekommen.
Ich habe mir jetzt den Autool SDT203 für ein vertretbares Geld als Nebler angeschafft.
Für die Anwendung habe ich natürlich noch Fragen: a) Wo setze ich den Nebelschlauch im Motorraum an? und b) Welche Öffnungen muss ich verschließen?
Schon mal Danke für eure weitere Unterstützung.
Gruß
Rainer
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- Dr-DJet
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ich meine, dass es am M102 an der Drosselklappe einen Anschluss gibt, der mit einer Gummikappe verschlossen ist. Wenn nicht, dass oben einen Adapter für den Stutzen der Stauscheibe bacsteln und darüber Nebel einleiten. Dabei die DK öffnen. Bei der D-Jetronic geht das wunderbar über den mitgelieferten Blasebalg. Da die DK keinen Bügel hat kann man den dort reinstecken, aufblasen und in der Mitte den Nebel durchleiten. Das könnte man zur Not auch am Ansaugschnorchel des Luftfilters versuchen.
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- neuens
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mein langes Schweigen bedeutet nicht, dass ich meine Probleme gelöst habe. Da der Wagen relativ gut läuft, ist die Verzweiflung nicht sehr groß.
Wenn es Zeit und Wetter zuließ, habe ich natürlich einige Messungen und Prüfungen durchgeführt.
Es lag eine deutliche Undichtigkeit im Verbindungsschlauch vom LMM zum LLS vor. Schlauch wurde ersetzt und jetzt ist alles dicht. Ich hatte das mit einem „Nebler“ geprüft.
Folgende Gegebenheiten und Messwerte habe ich nun erarbeitet:
1) EHS
Die Kabel haben zwischen dem Stecker-EHS und dem Stecker-Steuergerät Durchgang. Zuvor war an einem Kabel eine Unterbrechung. Das ist erledigt.
Widerstand am EHS: 19,0 Ohm
Strom: 0 mA (statt 20 mA)
2) Potentiometer
Alle Kabel haben zwischen dem Stecker-Poti und Stecker-Steuergerät Durchgang.
Widerstand zwischen P1 und P3: 4,14 KOhm
Spannung bei Motor an zw. P1 und P3: 4,28 V
zw. P1 und P2: 0,57 V
3) Leerlaufsteller
- Motor aus, Zündung aus - 8,7 Ohm
- Motor aus, Zündung an - 11,85 V
- Motor an im Leerlauf - 4,8 - 5,3 V
4) Drosselklappenschalter
Die Null-Ohm-Stellungen und Unendlich-Ohm-Stellungen scheinen richtig zu reagieren.
5) Tastverhältnis
- Zündung an: 70 % plus/minus 2 - 3 %
- Motor an: zunächst 50 % plus/minus 2-3 %
wenn die leicht erhöhte Start-Drehzahl auf Normal-Drehzahl sinkt wandert das Tastverhältnis langsam auf plus/minus 20 % und bleibt dort leicht pendelnd
Meine Analyse:
Zu 1)
0 mA darf nicht sein; wo liegt der Fehler? Ist ggf das Steuergerät defekt? Oder wo soll ich weiter suchen?
Zu 2)
Die Werte sind m.E. etwas niedrig. Soll ich an der Einstellung etwas ändern? Soll ja etwas schwierig einzustellen sein... Wenn ja, wie wird die Stellung des Poti verändert? Immer in Parallelverschiebung oder auch verschränken?
Zu 3)
Werte sind m.E. in Ordnung.
Zu 4)
Werte sind m.E. in Ordnung.
Zu 5)
Tastverhältnis soll ja dauerhaft um 50 % pendeln. Das liegt hier nicht vor. Ich vermute, dass der Notlauf aktiv ist aufgrund des fehlenden Stroms am EHS.
Wie gehe ich weiter vor?
So, ich habe jetzt keine Idee mehr, was ich machen / messen / austauschen soll. Wie sieht eure Analyse und weitere Vorgehensweise aus? Ich danke euch sehr für hilfreiche Mitteilungen.
Viele Grüße
Rainer
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Gruß
Christian
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Rainer
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schon mal Danke für eure Hinweise.
An der Gemischschraube wollte ich noch nicht rumschrauben. Das kann ich aber mal testen.
Während des Motorlaufs habe ich den Strom dann nicht mehr gemessen. Kann ich aber machen.
Ich zweifel ja schon an mir, ob ich den Strom auch richtig messe. Aber ich habe mehr als dreimal geprüft, ob das DMM richtig angeschlossen ist und auch am Gerät selber die richtigen Buchsen dran sind. M.E. sollte da alles richtig für eine Messung sein.
Vielleicht noch ein Hinweis, den ich weiter oben schon erwähnt hatte, der aber meiner Meinung nach gar nicht entscheidend sein sollte:Es ist eine Gasanlage verbaut, die aber seit der Motorrevision nicht mehr in Betrieb gegangen ist. Das Steuergerät und ein KE-Stop-Gerät sind aber noch verbaut. Das KE-Stop-Gerät habe ich aber von der Zuleitung zum EHS bereits abgeklemmt. Es kann natürlich sein, dass das Steuergerät der Gasanlage einen Einfluss auf die EHS-Steuerung hat... Ich meine aber nicht.
Ich habe aber noch eine zusätzliche Frage: Kann durch ein dauerhaft zu fettes Gemisch das Motoröl verdünnen und der Öldruck immer weiter absinken je wärmer der Motor wird?
Ich gehe dann erst einmal messen...
Viele Grüße
Rainer
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wie sieht denn der Strom ins EHS während des Motorlaufs aus?
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- neuens
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so, ich habe nochmal versucht zu messen.
Beim EHS sind weiterhin 0 mA, egal ob Zündung an oder Motor an. Ich habe auch sämtliche Anschlusskombinationen durchprobiert.
Beim Verdrehen der Gemischschraube (bisher um max. ca. 60 Grad in beide Richtungen) hat sich an der Anzeige des DMM nichts verändert.
Da das „Pendeln“ um zunächst 50 % nur sehr klein ist (so ca. +/- 2 %) und auch später bei 20 % diese kleinen Schwankungen vorliegen, glaube ich eher, dass das Fehlermeldungen sein müssten.
Ich weiß nicht, ob folgendes richtig oder falsch ist: Wenn ich bei laufendem Motor den Stecker am Leerlaufsteller abziehe, geht der Motor aus. Gleiches, wenn ich den Stecker am KE-Steuergerät abziehe... Der Motor lässt sich dann auch nicht starten.
Also, ich muss noch mitteilen, dass ich ein Strom- bzw. Autoelektrik-Legastheniker bin und vom Verständnis her gerade noch Spannung und Widerstand messen kann. Das Messen der Stromstärke sollte aber auch richtig gewesen sein. Alles was tiefer gehend ist, ist für mich ein Buch mit 7 Siegeln.
Nachdem ich nun etwas intensiver in den Motorraum geschaut und Unterlagen über die Gasanlagenkomponeten studiert habe, komme ich zum Ergebnis, dass die damalige Installation der Kabel/Kabelverbindungen nicht sehr professionell war. So wurden die Verbindungen in das bestehenden Kabelsystem nur mit Isolierband umwickelt...
Nachdem bei der Motorrevision doch gehörig an den Kabelsträngen gebogen und gezogen wurde, ist nicht auszuschließen, dass derartige nachgerüstete Verbindungen Schaden genommen haben und ein Teil der Sensoren keinen vernünftigen Kontakt zum Steuergerät hat.
Und nochmal zum Verständnis der KE-Jetronic: Wann schaltet das Steuergerät ab und der Motor läuft ohne Regelung? Reicht es, wenn ein Messwert nicht geliefert wird, oder nur beim Fehlen bestimmter Messwerte oder ist es dem Steuergerät egal, wieviel und welche Werte rein kommen, es regelt dann trotzdem irgendwas? Oder ist einfach das Steuergerät defekt?
Was kann ich noch mit meinen Fähigkeiten messen?
Ich danke für aufschlussreiche Hilfe.
Viele Grüße
Rainer
PS: Bei der derzeitigen Witterung startet der Motor einwandfrei und fahren ist auch ohne Probleme. Nur im Leerlauf ist er etwas rau und mit ganz leicht schwankender Drehzahl. Allein der Eindruck, dass er zu viel Sprit braucht, besteht. Wie er sich bei kalter Witterung verhält kann ich derzeit natürlich nicht sagen...
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- Dr-DJet
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- Dr-DJet repariert und sammelt alles! :-)
das KE Steuergerät schaltet nicht ab. Außer das ÜSR ist defekt und es bekommt keinen Strom oder der Stecker am KE SG ist ab.
Strom wird anders gemessen als Spannung. Du musst die Leitung zum EHS öffnen und Dich mit dem Multimeter im Strommessmodus dazwischen schalten. Siehe studyflix.de/elektrotechnik/strom-spannu...nd-messen-5145/video
Prüfe auch, dass die Sicherung für Strommessung nicht durch ist. Oft musst Du auch am Multimeter umstecken auf A Messung.
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das Messgerät hatte ich richtig angeschlossen und auch die Kabel richtig aufgesteckt. Ich habe jetzt aber mal die Sicherung geprüft und die scheint tatsächlich durch zu sein. Da hatte ich wohl doch mal was falsch angeschlossen...
Ich werde jetzt mit meinem alten Gerät das ganz nochmal messen.
Habe ich das jetzt richtig verstanden? Egal ob oder welche Messdaten zum Steuergerät gelangen, das Steuergerät regelt immer irgendwas Richtung EHS?
Gruß
Rainer
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