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Idee zum Bau eines D-Jetronic-Testers
- nordfisch
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es ist entschieden.
Der Pulsgenerator funktioniert - man kann damit die Primärwicklung des Saugrohrdruckfühlers anpulsen und das Ausgangssignal (der Sekundärwicklung) auf einem analogen Voltmeter darstellen.
Der Unterschied zwischen Ausgangssignal ohne Unterdruck und mit 0,5 Bar Unterdruck ist sehr deutlich. Der Zeigerausschlag ist fast doppelt so groß!
Daher werde ich so ein Zeigerinstrument integrieren. Kostet nicht viel... aber ich muss Platz dafür schaffen. Es ist recht groß - das passt so nicht. Die gesamte Platine 'Pulsschaltung' werde ich zur Seite bauen.
Der Drehschalter davon verschwindet, man braucht nur einen festen Wert.
Da ist dann Platz für das Zeigerinstrument.
Mal sehen, wann ich das Instrument bekomme. Dann wird der D-Jet-Tester sehr schnell fertig.
Er wird etwas mehr leisten als der EFAW-228 von Bosch, aber weniger als der Kent-Moore KM-112D.
Gruß
Norbert
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- nordfisch
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heute bin ich einen großen Schritt weiter gekommen.
Das Ausgangsproblem war, dass ich ja auch gern die Einspritzventile antakten möchte.
Das funktionierte zwar - aber eben nur über den gesamten per Timer voreingestellten Zeitraum von real ca. 12 Sekunden (Das Handbuch des Testers nennt 7 Sekunden - diese Angabe stimmt aber nicht, dazu später mehr).
Dies würde dazu führen, dass je Einspritzventilöffnung um die 50 ccm Kraftstoff in den betreffenden Zylinder.eingespritzt werden. Das geht verständlicherweise nicht...
Für die Timersteuerung ist ein IC LM555 (kompatibel NE555) verbaut. Dieses ist als 'one shot timer' beschaltet. Über Veränderung eines Widerstandswertes (und ggf. eines Elkos) kann die Zeit in einem sehr weiten Bereich eingestellt werden.
Der benötigte Widerstand / Kondensator lässt sich recht einfach berechnen.
Beim Ausmessen / Nachrechnen der Schaltung fand ich komische Werte - rechnerisch ergaben sich nicht die im Handbuch genannten 7 Sekunden, sondern circa 10 Sekunden. Die Toleranzen der verwendeten Bauteile addierten sich, so dass der Timer real ca. 12 Sekunden lief.
Der entscheidende Widerstand war schnell berechnet und ausgetauscht. Der von mir angestrebte Wert: 500 mS.
Aber jetzt zeigte sich, dass die im Tester verbauten Relais deutlich prellten - was zu einer Rückstellung des Timers und zu einer Endlosschleife von Taktungen führte.
Auch eine 'im Rahmen liegende' Erhöhung des Widerstandswertes (Erhöhung der Zeit) führte zu keinem Brauchbaren Ergebnis. Erst bei Taktzeiten deeutlich über 1 s lief die Angelegenheit stabil.
Die Lösung - und das war der Erfolg der heutigen Bastelei - brachte die parallele Anschaltung eines kleinen Elkos an die Einspritzdüsenausgänge. Alles gut! Ich muss da nur noch ein wenig mit der Kapazität experimentieren - aber mit meinem 'Testwert' von 100 mF klappt es so erstmal super.
Toll ist auch, dass ich keinen Umschalter für den Zeittakt der SDF-Prüffunktion und der E-Düsen einbauen muss. Die Reaktion des SDF-Sekundärkreises kann man auch bei Kurzantaktung von 0,5 s super auf dem analogen AC/DC-Voltmeter sehen.
Es bleibt noch ein Problem.
Man kann zwar mit dem Digitalinstrument die verschiedenen Funktionen des Drosselklappenschalters prüfen - aber wie ich schon früher festgestellt habe, reagiert das digitale Ohmmeter des Testers viel zu langsam, um die Funktion der Triggerkontakte per Widerstandsmessung darstellen zu können.
Was ich daher jetzt noch tun muss, ist eine LED für die Prüfung der Triggerkontakte einzubauen.
Oder mache ich das über eine Messung der resultierenden Spannung?
Mal sehen.
Wegen der verschiedenen Pinbelegung der Fahrzeuge könnte es da Probleme geben.
Ist bei irgendeinem Fahrzeug Pin 12 irgendwo an Masse geführt ???
Ich muss das prüfen.
Gruß
Norbert
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- flofler
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ich gratuliere Dir zu Deinen Fortschritten. Ich verstehe zwar nicht alles was Dir gelungen ist, aber Du scheinst Deinem Ziel näher zu kommen!
Ich habe seit heute Abend ein passendes Buchsengehäuse für MicroTimer II Kontakte fertiggestellt. Es könnte noch minimal breiter sein, aber hat einen sehr festen Sitz auf der Platine und zwischen Platinenkontakt und Messleiste beträgt der Widerstand an jedem Pin 0 Ohm
Anbei ein paar Fotos
Viele Grüße
Florian
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- fred914
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ja, an der Buchsenleiste für den VW Porsche ist Pin 12 die Masseversorgung für die Auslösekontakte des Zündverteilers.
Gruß
Fred
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- nordfisch
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das weiß ich... genau das ist ja auch 'die Normalbelegung'.
Es gibt aber auch Fahrzeuge, die darüber den DKS mitversorgen.
Habe das noch mal durchdacht... kann trotzdem kein Problem sein, über Pin 12 eine positive Spannung da anzulegen, um dann gegen die anderen Triggerkontaktpins zu messen bzw. eine LED zu bestromen.
Das Steuergerät ist ja nicht dran... und DKS-Signalleitungen führen über geschlossene Schalter auch nicht gegen Masse, sondern nur bis zur Steuergerät-Kontaktleiste. Sind also 'NC'.
Gruß
Norbert
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- nordfisch
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ich finde das erstmal großartig.
Reicht denn der Spannbereich dieser Kontakte aus?
Normalerweise sind die ja für die Stärke der Leiterplatte gar nicht geeignet??
Wozu sind die runden Bohrungen auf der einen Seite? Messen kann man da ja kaum, wenn die Leiste im Steuergerät steckt.
Viele Grüße
Norbert
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- nordfisch
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heute habe ich auch für das letzte verbliebene Problem eine Lösung gefunden.
Ich hatte ja schon geschrieben, dass die Funktion der Triggerkontakte mit dem integrierten Multimeter nicht darstellbar ist.
Eine LED zwischen PIn 12 und <anzuwählendem> Pin 21, 22 sowie 13 und 14 (V8) einzuschleifen gestaltete sich weit schwieriger als gedacht.
Koppelt man die Kontakte mittels des vorgesehenen Schalters, wird automatisch das Multimeter aktiviert. Es fließt kein Strom zwischen den Pins - die LED wird nicht aktiviert.
Drückt man hingegen die 'Puls-Taste', werden die geschalteten Pins 'wirklich' gekoppelt, die LED wird bestromt - aber eben nur für 500 ms.
Nach längerem Messen und Suchen habe ich 'Nicht-gerade-genialer-Elektroniker' den Punkt gefunden, über den ich das Relais für die Koppelung der Pins dauerhaft schalten kann.
Es blieb (mangels Einblick in die sonstige Schaltungslogik des Fiat-Testers) das Problem, dass das Multimeter weiterhin aktiv bleibt. Dies verhindert, dass der Widerstand beim Öffnen der Triggerkontakte auf 'unendlich' geht. Die LED leuchtet weiter - nur etwas schwächer.
Es muss eine weitere Verbindung intern getrennt werden - dann funktioniert die Trigger-LED wie geplant.
Leider verhindert dies wieder das Messen von Drosselklappenschaltern, die ihre Masseversorgung auch über Pin 12 bekommen.
Aber - alles wird gut. Ich verwende eins der 11 durch den Umbau funktionslos gewordenen Relais des Testers dazu, die oben erwähnte Kabelunterbrechung nur dann zu schaffen, wenn die Trigger-Koppel-Funktion aktiviert ist.
So gelingt es mir, den Tester universell, d.h. für ALLE D-Jet-Fahrzeuge einsetzbar zu machen.
Achso - der Gehäuseumbau ist abgeschlossen. Timerplatine ist vom unnützen Drehschalter befreit und hat innen den Platz gewechselt, analoges AC/DC-Voltmeter ist abgeändert und in die Frontplatte eingebohrt,
Es fehlt - neben der praktischen Umsetzung der oben beschriebenen Modifikationen - nur noch die Neubeschriftung der Frontplatte, von der ich frühere Beschriftung - soweit nicht weiter verwendbar - entfernt habe.
Ab sofort ist der Tester kein 'Analyzer PR 01' mehr, sondern ein 'D-Jetronic-NORDFISCH-Tester.
Die Beschriftung mache ich in Englisch wie die verbliebenen Reste der Originalbeschriftung.
Wahrscheinlich mache ich das aber einfach nur mit meinem Labelmaker.
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Gruß
Norbert
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- Dr-DJet
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- Dr-DJet repariert und sammelt alles! :-)
Ab sofort ist der Tester kein 'Analyzer PR 01' mehr, sondern ein 'D-Jetronic-NORDFISCH-Tester.
Hallo Norbert,
Du vergisst zu erwähnen: PATENTS PENDING wie ja schon aufgedruckt
Nein im Ernst, ein netter Umbau und ich bin mal gespannt, ob Du uns den beim Workshop vorführen wirst.
Viele Schraubergrüße - best regards, Dr-DJet Volker
Alles für den Mercedes-Benz R/C 107 und W116 in der SLpedia Sternzeit 107
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- nordfisch
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habe fertig!
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Hier wird gerade die Versorgungsspannung gemessen... bisschen schwach schon, der Akku.
Ich bin froh, dass das wieder funktioniert. Nachdem ich eins der funktionslosen Relais für die Triggerprüfung per LED 'zweckentfremdet' hatte, funktionierte das nicht mehr.
Nach einiger Sucherei fand ich den vermeintlichen Bug - mit der Folge, dass nun die Triggermessung nicht mehr funktionierte.
Also noch eine Leiterbahn durchtrennt, Relais anders bestromt- endlich ist Alles gut.
Die helle, weiße LED macht richtig Alarm wenn die Triggerkontakte arbeiten.
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So, das soll jetzt erstmal genügen.
Gruß
Norbert
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- nordfisch
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falls Jemand sich einen solchen Tester bauen will, kann ich ihm einen Fiat-Tester im originalen Koffer anbieten. Der Koffer erfordert etwas Liebe... aber der Tester ist in gutem Zustand.
100.- Euro 'nackt' inklusive Versand, 150.- Euro mit allen benötigten Teilen wie Prüfleistenbausatz, Stecker, Klemmen, Leuchtdiode, Widerstand, Dioden, Elkos, analoges Voltmeter. Es fehlt dann nur noch etwas Kabelkram und natürlich etwas Löterfahrung.
Gruß
Norbert
edit: Der Tester-Bausatz ist verkauft...
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- nordfisch
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in der Bucht wird ein Tester zum realistischen Preis angeboten:
www.ebay.de/itm/172661838293?ul_noapp=tr...838293?ul_noapp=true
Gruß
Norbert
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- sprinter1122
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hab mir den Fiat Tester gekauft.
Hast du über deinen Umbau eine Dokumentation?
Ich sehe gerade das du zum Workshop nach Frankturt kommst. toll:)
dann sehen wir uns dort wieder.Ich würde mich freuen.
liebe Schraubergrüße Ludger
Das Leben ist viel zu kurz um ein kleines hässliches Auto zu fahren
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- nordfisch
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Glückwunsch... du wirst Spaß haben, hoffe ich.
Dokumentation - nun ja, noch nicht fertig, aber es fehlt auch nicht mehr viel.
Glücklicherweise hast Du die gleiche Version wie ich auch.
Es gibt eine zweite Variante, erkennbar am schwarzen Gehäuse der Kodierschalter. Leider nur weitgehend baugleich. Habe ich auch gerade erst erfahren. Ein solches Gerät steht hier zum Verkauf: www.ebay.de/itm/Fiat-Lancia-Diagnosetest...%26sd%3D172661838293
Zuerst einmal solltest du Folgendes besorgen:
1. 1 D-Jetronic-Prüfleistenbausatz - gibt es von mir
2. Ein analoges (Zeiger) Voltmeter für Wechselspannung, Messbereich 3 Volt, gibt es bei ebay. www.ebay.de/itm/Voltmeter-AC-DC-Einbauin...LB-PuDU26oj_BAKSKxhA
3. 4 Kondensatoren 220 mF, minimal 16 Volt
4. 1 Widerstand 10 kOhm (0,25 Watt reicht)
5. 1 weiße, helle Leuchtdiode, ich habe 3,6 V / 30 mA genommen. 20 mA geht sicher auch
6. 1 Widerstand für Betrieb an 12 Volt dazu. Für 30 mA 330 Ohm 0,5 W - für 20 mA 470 Ohm 0,25 W
7. 2 Dioden 1N4148 oder ähnlich (ich habe die genommen)
8. 1 Relais 12 Volt, 1 x UM - z.B. ein Kfz-Lastrelais ( sind zwar jede Menge Relais im Gerät, aber die sind schlecht auszulöten / kompliziert anders zu bestromen), Ich würde das jetzt anders machen, als ichs selber gemacht habe. Keep it simple...
9. (Eventuell) 1 Cannon-Buchse plus Batteriepolklemmen oder Zigarrenanzünderstecker für die Stromversorgung, es macht Sinn, beides zu haben...
10. (Eventuell) Prüfkabel, um die externen Eingänge des integrierten Digital-Multimeters des Testers nutzen zu können
11. Lötausstattung, Multimeter, diverse Litzen und Kabel, Isoliermaterial... setze ich mal voraus.
12. Ich empfehle: Einige Stromdiebe (knapp 10 Stück) für 1,5 mm² und auch Kabelverbinder. Ich würde heute nur noch da löten, wo es unverzichtbar ist. Mit den Stromdieben / Kabelverbindern hat man sicher weit weniger 'Stess'. Obwohl... ich habe es auch geschafft.
Und jetzt der Umbau:
1. Stromanschlusskabel für Batterie und / oder Zigarettenanzünder herstellen.
Die Kabelbelegung siehst du im Tester: rot = plus.
2. Die Prüfleiste bauen...
3. Den fetten Adapter vom Tester ablöten, Kabel weiter abisolieren.und stattdessen die Prüfleiste montieren. <Liste der Kabelfarben zum Download im Anhang, Kabelfarben unbedingt genau vergleichen!> Die Kabel 26 bis 35 kann man dann kurz abkneifen, ebenso die 0, die nicht belegt ist.
Im Tester kann man die Kabel auch entfernen, die stören nur.
4. Die Kondensatoren minusseitig verbinden und an Klemme 11 (Masse) mit anklemmen / löten.
Ich würde heute mit Stromdieben arbeiten und einfach an das Kabel mit anklemmen.
Die Plus-Anschlüsse gehen an die Klemmen 3, 4, 5, 6. Ich habe so ein Pack gebaut (natürlich später isoliert...
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5. Die Timer-Platine ausbauen, dazu unbedingt VORHER den Tastschalter ablöten.
Die Anschlusskabel der Platine so verlängern, dass die gesamte Platine auf die Multimeter-Platine geklappt werden kann. Auch den Tastschalter über Litzen verbinden.
Den Drehschalter entfernen, Brücke siehe Foto setzen.
Widerstand R2 durch den Widerstand 10kOhm ersetzen.
Die LEDs ranbiegen (oder ganz entfernen....), um die Bauhöhe der Platine zu verringern.
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6. Das Voltmeter modifizieren. Das angeschraubte kleine Gehäuse öffnen (ist geklebt, geht aber auf), die Anschlusskabel dann direkt von der Platine nach draußen führen ( Loch bohren...)
Die Schrauben absägen (die sind zu lang...) und isolieren, z.B. mit Heißkleber.
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7. Die Bohrungen für dem Einbau des Voltmeters vornehmen... Ich habe das mit einem Fostnerbohrer an Ständerbohrmaschine gemacht.
Die Bohrungen links und rechts vom Instrument sind schon vorhanden - Instrument entsprechend ausmitteln.
Die beiden Kabel des Instruments werden mit den Kabeln von PIN 8 und PIN 10 verbunden. Anschlussrichtung ist egal.
Die überflüssigen / falschen Beschriftungen / Markierungen habe ich mit Küchen-Scheuermilch 'wegpoliert'. Macht zwar etwas Mühe - sieht aber hinterher gut aus. Lösungsmittel wollte ich nicht ausprobieren.
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Weiter gehts im nächsten Posting
WIE IMMER GILT: ALLE ANGABEN OHNE GEWÄHR: IHR BAUT AUF EIGENES RISIKO!
Gruß
Norbert
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- nordfisch
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Nun geht es um die 'Sonderschaltungen' für Kraftstoffpumpe und die Trigger-Testfunktion.
Dafür brauchen wir den im Tester verbauten Kippschalter '2 x UM'.
Den können wir komplett von der Multimeter-Platine trennen, das Kabel zur Platine komplett entfernen.
Achtung! Wer die Multimeter-Platine durch Lösen der Mutter unter dem Drehknopf abschraubt, muss sich die Schalterstellung merken, sonst gibt es hinterher Fummelei! Auf der Achse des Drehschalters sitzen Unterlegscheiben mit nach unten gebogener Nase, mit denen man den linken und rechten Anschlag des Drehschalters einstellen kann.
Ich habe die ganz rechte Stellung entfernt (Rastnase versetzt) - weil sie bei unserem Tester funktionslos ist.
Im nächsten Schritt schaffen wir die Einschalt- und gleichzeitig Testfunktion für die Kraftstoffpumpe.
Ganz einfach... eine schaltbare Verbindung von Masse zum Kabelbaum, Klemme 19. In der Schaltplan-Skizze nur der kleine Bereich mitte oben rechts.
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Bis hierhin ist der Tester schon mal in fast allen Funktionen einsetzbar.
Es fehlt noch die Trigger-Testfunktion, die etwas größeren Aufwand erfordert.
Im Zweifel den Tester erstmal bis hier testen - und dann mit neuem Mut an die Erweiterung gehen.
Ich empfehle, spätestens jetzt die Unterseite des Testers mit einem Teppichstück zu bekleben oder auf andere Weise die original unten herausragenden Schraubenköpfe einzukleiden. Kratzer auf Lack oder Leder will wohl Keiner riskieren:evil: ....
Zum Testen der Trigger-Kontakte über eine LED müssen diese bestromt werden. Dies geschieht über Klemme 12, das Kabel 12 (bei mir weiß-grau) muss dafür AUFGETRENNT werden, da Klemme 12 bei bestimmten Fahrzeugen auch noch zum Messen anderer Funktionen benötigt wird.
Daher das Umschaltrelais, in dessen Ruhestellung das Kabel ganz normal zum Testerrelais durchverbunden ist.
Wird die Trigger-Testfunktion eingeschaltet, wird diese Verbindung getrennt und die Messspannung aufgeschaltet.
Gleichzeitig muss auch noch die 'Testfunktion' des Testers aktiviert werden (die durch die internen Sicherheitsfunktionen getrennte Verbindung zu Masse hergestellt werden), damit überhaupt ein Stromdurchgang erfolgen kann.
Dies geschieht durch die Verbindung zur Diode 5 (D 5) der Sicherheitsplatine. Hier erkennbar:
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Am Besten druckt ihr die Schaltskizze aus und hakt sozusagen jede einzelne Verbindung ab.
Noch etwas für die mit Elektronik nicht täglich Vertrauten (diesmal in einfacher Sprache):
Bei Relais ist meist die Beschaltung aufgedruckt. Die Beschaltung von Kfz-Lastrelais findet man im Internet.
Die Einbaurichtung von Widerständen ist egal.
Bei Dioden kommt es auf die Einbaurichtung an.
Bei 'normalen' Dioden kommt die Seite mit dem Querstrich an Minus '-'
Bei LEDs ist eine Seite des Montagekragens abgeflacht. Das ist die Minus '-' Seite. Bei neuen Dioden ist auch dieser Draht meist kürzer als der andere.
Was jetzt noch fehlt....
- Kritische Stellen vernünftig isolieren. Kabel kann man wunderbar mit Heißkleber fixieren.
- Die Timerplatine (Kabel müssen teilweise verlängert werden....) habe ich auf die Multimeter-Platine geklappt und dort befestigt. Ich war etwas faul... Schlauchstücke als Distanz- und Isolierstücke verwendet und mit Heißkleber aufgeklebt. Aber bitte erst, wenn alles funktioniert...
Wenn ihr Fragen habt... gerne.
Eine Frage kann ich allerdings selbst nicht klären:
Das PR 01 mit den schwarzen Kodierschaltern ist weitgehend baugleich, hat aber eine andere Sicherheitsplatine. Ich habe den nicht - kenne daher nicht die Stelle, die 'D5' entspricht.
Bitte gebt es weiter, wenn ihr die 'Angriffstelle' für das 'Scharfschalten' dieser anderen Platine gefunden habt.
Vielleicht gibt es ja noch andere Möglichkeiten, den PR 01 umzubauen, vielleicht lässt sich manches anders / besser realisieren.
Bitte teilt uns mit, was ihr herausgefunden habt... Zum Tester selbst habe ich ja auch keine Doku.
Viel Erfolg!
Norbert
WIE IMMER GILT: ALLE ANGABEN OHNE GEWÄHR: IHR BAUT UND TESTET AUF EIGENES RISIKO!
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- nordfisch
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Gruß
Norbert
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- nordfisch
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inzwischen sind Mehrere mit dem Nachbau des Testers beschäftigt.
Ich habe deshalb jetzt endlich die 'Bauanleitung' fertig gestellt (hoffe ich...) Siehe oben!
Noch ein Hinweis: Die Tester wurden teilweise zu Preisen deutlich unter 100 Euro gekauft... und es werden tatsächlich immer wieder welche angeboten.
Gruß
Norbert
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da ich ja leider den Tester mit den schwarzen Gehäuse habe, wollte ich fragen, ob du an Hand von guten Bildern der Platine evtl. was sagen könntest.
Grüße
Matthias
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- nordfisch
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schön wären solche Bilder natürlich, aber ich verspreche mir und dir wenig davon.
Auch auf dem von mir oben eingestellten Detailbild der 'D5' -Situation kann man eben nur ahnen, dass die Diode 5 die positive Schaltspannung zum darunter liegenden Relais führt.
Weil ich ja auch keine Doku der Original-Schaltung habe, habe ich den Punkt experimentiell gefunden - no risk, no fun. Dafür braucht man allerdings einen Prüfaufbau, mit dem man die Situation darstellen kann. Bei mir war das ein komplett mit Komponenten aufgerüsteter Motorkabelbaum und eine Autobatterie.
Diesen Aufbau habe ich noch - könnte ihn nach Hanau mitbringen. Die einzige Chance, die ich jetzt sehe.
Gruß
Norbert
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dass ist doch eine gute Idee, wenn wir das auch noch rausfinden kann es ja auch noch anderen helfen.
Ich werde meinen Tester auf jeden Fall, mit Ausnahme dieser einen Funktion, schon mal umbauen.
Grüße
Matthias
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Norbert
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