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M 116 läuft warm auf 8/6/4 Zylindern
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Die Startanhebung (1 Sekunde) kann es nicht sein, aber hat der M 116 eine Nachstartanreicherung für 5-10 Sekunden?
Wenn dem so wäre, müßte der Motor im Leerlauf warm wesentlich zu mager laufen - beim Kaltstart und in der Nachstartphase wird er dann ja angefettet.
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ja, es gibt eine Nachstartanreicherung, die über einen Kondensator exponentiell abklingt. Die braucht so etwa 10 Sekunden, um wieder auf Normalwert abzuklingen.
Viele Schraubergrüße - best regards, Dr-DJet Volker
Alles für den Mercedes-Benz R/C 107 und W116 in der SLpedia Sternzeit 107
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- Hundertsechzehner
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Nach längerer Schaffenspause hier ein Zwischenstand.
Obwohl ich aufgrund ähnlicher Symptome anfangs davon ausgegangen war, daß beide Fahrzeuge dasselbe Problem hätten, muß ich mich aufgrund neuer Erkenntnisse korrigieren.
Der 108 hatte ja nach etwa 15 Minuten Fahrt angefangen zu ruckeln - das Ruckeln wurde immer schlimmer uns ist geblieben, auch nach einer Abkühlpause und einer Woche Standzeit. Nach neuerlichem Start lief der Motor dann wieder nicht auf allen Zylindern, aber nach einigen Minuten unrundem Leerlauf lief er plötzlich ganz normal und hat dann eineinhalb Stunden Probefahrt problemlos absolviert.
Was könnte der Fehler sein? Kommt, bleibt auch beim Abkühlen und geht dann wieder - einfach so...
Der 116 hat offensichtlich ein Falschluftproblem (evtl. auch mehr).
Kalt startet er gut, nach 3 Minuten fängt er an zu ruckeln und geht irgendwann aus. Beim Warmstart läuft er einige Sekunden durch und geht dann auch aus.
Mit abgezogenem Ansaugluftfühler und der daraus resultierenden Anfettung läuft er halbwegs durch - sprüht man Bremsenreiniger auf die Einspritzventile, reagiert der Motorlauf deutlich, so daß ich nun erst mal die Dichtungen der Einspritzventile zu den Zylinderköpfen erneuern werde. Vielleicht wars das ja schon - ich werde berichten.
Gruß aus den unendlichen Weiten des Hubraums
Heinrich
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- Dr-DJet
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ich drücke Dir mal die Daumen, dass der W116 keine undichte Ansaugbrücke hat. Denn auch die könnte den auf die Einspritzventile gesprühten Bremsenreiniger sich reinziehen. Das hatte ich neulich bei Zylinder 1 und 2 eines M116 im W111.
Zum W108 würde ich mal das Gebiss mit dem Messdorn prüfen, ob das an der Verschleißgrenze ist. Das könnte dann genau solche Effekte erzeugen. Ansonsten wäre mein nächster Hauptverdächtiger der Kabelbaum. Und wenn das nicht hilft, musst Du systematisch alles durchmessen, wenn der Fehler auftritt.
Horst hat inzwischen mein D-Jetronic Kompendium auf der vdh Website ins Lexikon übernommen. Da wird jetzt das Wort D-Jetronic in jedem Beitrag hierher verlinkt. Fand ich toll


Viele Schraubergrüße - best regards, Dr-DJet Volker
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- nordfisch
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Das finde ich allerdings auch toll. Vor allem zeigt es die Kompetenz dieses Moderators. Zu akzeptieren, dass die Kompetenz in diesem Aspekt der Technik eben außerhalb des eigenen Forums sitzt.Volker schrieb: ...
Horst hat inzwischen mein D-Jetronic Kompendium auf der vdh Website ins Lexikon übernommen. Da wird jetzt das Wort D-Jetronic in jedem Beitrag hierher verlinkt. Fand ich toll![]()
In einem anderen Forum (Volker weiß wohl, welches ich meine...) habe ich gesehen, dass Links in Beiträgen von Usern, die bei Hilfeersuchen auf jetronic.org verwiesen aufs eigene Forum zurückgebogen wurden. Sowas ist doch nun wirklich kontraproduktiv.

Gruß
Norbert
(Entschuldigung wegen OT...)
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- Hundertsechzehner
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Erneuern der Schläuche wäre nach 43 Jahren sicher kein Luxus (wobei ich inzwischen mehr Ärger mit ausgetauschten Schläuchen der letzten 15 Jahre hatte als mit dem weitaus älteren Originalmaterial).
Der Spritztest gemäß Anleitung in Teil 5 liegt nahe. Lohnen sich die 48 € je Ventil für eine professionelle Reinigung z.B. bei www.innoteco2.de , bei der ja auch gleich die Schläuche ersetzt werden?
Heinrich
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- Dr-DJet
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da machst Du am besten in einem Rutsch die Schläuche und die Dichtungen unten neu. Wenn Du dann den Spritztest machst und der gutes Sprühbild, kein Nachtropfen und gleiche Mengen liefert, brauchst Du keine Reinigung. Die Schläuche sind Standard Benzinschläuche, Du musst halt unten die Hülsen aufschneiden und durch gute Klemmbackenschellen ersetzen.
Viele Schraubergrüße - best regards, Dr-DJet Volker
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- Hundertsechzehner
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Gemäß der Empfehlung habe ich die Ventile geprüft (Spritzbild sieht - soweit ich das beurteilen kann - gut aus, die Fördermengen sind in etwa gleich) und mit neuen Dichtungen und Schläuchen verbaut. Jetzt läuft der 116 wieder durch, wenn auch noch nicht ganz einwandfrei. Bevor ich weitere Untersuchungen machen kann, muß aber erst mal die Bremse gemacht werden (ein Bremssattel ist zwischendurch festgegangen).

Wo bekommt man denn die Auslösekontakte neu her?
Bei MB gibt es noch die späte Ausführung 1 230 090 013 für 586 € netto, im Netz für knapp 340 €; die frühe Version 1 230 090 009 mit angegossenem Stecker im Netz für knapp 300 € (tatsächliche Lieferbarkeit fraglich). Gibt es da noch andere Quellen?
Ich möchte hier mit Neuteilen auf Nummer sicher gehen, auch wenn die alten noch gut aussehen...
Gruß aus der Garage
Heinrich
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- nordfisch
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aus meiner Sicht braucht Niemand mehr ein neues Gebiss 'zur Sicherheit' - jedenfalls nicht für's Auto.

Der User 'althase' verkauft Ersatznockensätze für angemessenes Geld - schreib ihn per PN an.
Ich habe ein Werkzeug zur Kontrolle und Justierung entwickelt - siehe hier: jetronic.org/de/forum/jetronic/6-werkzeu...impulsgeber-gebiss#8
Das kannst Du auch gern bei mir bestellen und bist dann mindestens für die nächste viertel Million Kilometer gerüstet.
Viele Grüße
Norbert
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- Dr-DJet
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schön, dass Du mit dem W116 weiter kommst. Also ein neues Gebiss mit angegeossenem Kabel habe ich auch nicht, nur das mit dem Stecker habe ich noch neu hier. Das mit dem Kabel habe ich nur gebraucht. Du weißt aber sicherlich, dass Du drei Möglichkeiten hast:
- Reparatursatz von Bosch oder MB für > 400€
- Neue Nocken von althase hier im Forum
- Nachbiegen mit dem Messdorn von nordfisch
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- Hundertsechzehner
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Beim Hundertsechzehner wurde das Problem (guter Kaltstart, Verschlechterung des Motorlaufs in der Warmlaufphase bis zum Ausgehen) durch Falschluft aufgrund altersbedingt verhärteter Dichtringe der Einspritzventile zum Zylinderkopf verursacht. Ein zusätzliches Zündungsproblem (Verteilerfinger) hat sich dann noch im Laufe der Fehlersuche eingestellt (und dann ist noch eine Bremse festgegangen), so daß sich dann alles gezogen hat.
Durch die intensive Beschäftigung habe ich sehr viel über die D-Jetronic gelernt und nun mit neuen Dichtungen, Schläuchen etc. hoffentlich wieder eine Weile Ruhe.
Die Symptome beim Hundertachter waren ähnlich, aber eben nicht gleich.
Seit der wunderbaren Selbstheilung läuft der Motor wieder einwandfrei, so daß ich mir das nur durch Fett auf einem oder zwei Auslösekontakten erklären kann, wobei ich keine mit bloßem Auge sichtbaren Spuren davon habe erkennen können.
Allen Helfern möchte ich für die Ratschläge danken, insbesondere natürlich Volker als Initiator dieses Forums und Ersteller des einzigartigen D-Jetronic-Kompendiums.
Gruß aus den unendlichen Weiten des Hubraums
Heinrich
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- 450stefan
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Ich hatte meinen 450sl us schon soweit, dass ich wirklich zufrieden mit seinem Motorlauf war - ruhiges Standgas, guter Durchzug.
Gestern dann bei 35 Grad auf der Autobahn habe ich leichte immer wieder einsetzende Leistungsverluste festgestellt, die Gasannahme war auch schlechter als gewohnt. An stellen mit Auspuffresonanz konnte man beim Gasgeben hören, dass hier nicht alle Zylinder am Start waren. Von der Autobahn runter, lief der Motor im Stand unauffällig, Anfahren auch problemlos, ab 2000 dann spürbare Aussetzer, ohne patschen. Am Biergarten abgestellt und 2 Stunden später gestartet als wäre nichts gewesen, fuhr einwandfrei bis auf die Autobahn, Temp. eine Zeigerbreite über der 175F Markierung. Auf der Autobahn dann Tempo 130, Temp-Anzeige zwischen 175F und 1. Teilstrich - der Motor fängt wieder an zu mucken. Sobald der Motor sich ein wenig abkühlt, sind die Aussetzer weg - hat jemand eine Idee wo ich WIEDER anfangen soll zu suchen? VG Stefan
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Gruß
Christian
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ja - der Kunststoff der Hauben verträgt keinen Bremsenreiniger.
Aber wenn die Einstellung passt, würde ich das Problem doch eher woanders suchen.
Was ist mit dem Kraftstoffdruck? Hast du den mal im laufenden Betrieb geprüft, also im Fahrbetrieb unter den Bedingungen, unter denen die Probleme auftreten?
Gruß
Norbert
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wenn du 'Schmotz' (=Ablagerungen, Sedimente, Schmutz...) im Kraftstoffsystem <z.B. am Tanksieb, im Filter...> hast, verfestigt der sich zunehmend mit dem Kraftstoffdurchfluss und der Durchfluss wird immer geringer.
Kraftstoffmangel führt zu Magerlauf und der zur Überhitzung des Motors...
Gruß
Norbert
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das geht nur mit ganz viel Gefühl und Ruhe.
Um die unteren Hauben abzunehmen, musst du die Gebisshälften trennen - dazu die Litzen an der Kontaktleiste oben ablöten, weil die zwei Schrauben da drunter sitzen. Das Lot hat für Weichlot einen ziemlich hohen Schmelzpunkt, nicht wundern.
Es bietet sich an, dabei gleich die Isolierhüllen der Litzen (Glasseidenschlauch) mit zu ersetzen. Auch diese Schläuche altern und zerfallen irgendwann...
Ganz ehrlich - ich würde das nur machen, wenn absolut unumgänglich. Du kannst doch erstmal die Ausgangsspannung der Kontakte im Betrieb messen und miteinander vergleichen.
Gruß
Norbert
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- 450stefan
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