W201 mit KE-Jetronic zugelaufen
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ein KE Motor ohne Strom für die KE würde ziemlich normal laufen. Leicht erhöhter Leerlauf, schlechter Kaltstart und vielleicht Ruckeln auf den ersten Metern. Mehr zeigte mein 300 TE nicht, als ich mal den Stecker am EHS im Winter vergessen hatte.
Viele Schraubergrüße - best regards, Dr-DJet Volker
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- dnwalker
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anspringen tut mein Motor eigentlich ganz ordentlich. Das einzige was der macht ist das er im kalten Zustand leicht im Leerlauf pendelt.
Da die Schläuche der Kurbelwellenentlüftung die ja auch zum Leerlaufsteller und dem Luftfilter laufen eh überfällig waren habe ich die komplett erneuert.
Beim Durchsehen des Motors habe ich bemerkt das der Kraftstoffdruckregler aus dem Entlüftungsröhrchen nicht gerade wenig Benzin pinkelt und das
so in die Kurbelwellenentlüftung gelangte.
Also musste ein neuer Regler her - ja ein teurer Spaß aber was macht man nicht alles für ein alten Wagen der doch eine Menge Spaß macht.
Ich bin davon ausgegangen das das Benzin in dem Bereich das Pendeln verursachen würde aber ganz ist das nicht verschwunden.
Der Motor läuft zwar jetzt besser aber noch nicht perfekt.
Im Leerlauf habe ich ganz leichte kaum spürbare harte Aussetzer - also weiter zur Zündanlage. Beim Überprüfen des Verteilers konnte ich eine der Schrauben lösen - die andere war komplett fest. Beim Versuch die auszudrehen ist die dann komplett abgerissen. Ich habe von dem Wagen die komplette Historie an Werkstattbesuchen und so wie es aussah war der Verteiler die letzten 20 Jahre nie offen - ja warum nur. Da der Wagen nur 145000km gelaufen ist und in den letzten Jahren im Grunde nur zur HU und zurück in die Garage bewegt wurde hat die Zündanlage das soweit zwar überstanden aber so einen Verteilerläufer habe ich noch nie gesehen. Auch wenn der total im Eimer war hat uns der Wagen von Berlin noch bis nach Köln gebracht und das ohne Probleme. Also habe ich die alte Schraube ausgebohrt einen Helicoil Einsatz eingesetzt und einen neuen Bosch Verteiler mit passendem Verteilerläufer eingebaut und gleich die Zündkerzen erneuert. Die Zündkabel sind noch die alten Teile aber die kommen nächste Woche auch noch raus. Es läuft zwar wieder etwas besser aber das anfängliche Pendeln bleibt in den ersten 5 Minuten und auch die leichten Zündaussetzer (so fühlt es sich auf jeden Fall an) sind noch im Leerlauf spürbar. Im Fahrbetrieb gibt es da keine Probleme - der Wagen zieht gut und auch höhere Drehzahlen sind kein Problem.
Wenn man den Luftfilter entfernt hat und das Pendeln einsetzt sieht man wenn die Drehzahl abfällt das der Motor quasi fast erstickt und dann die Stauscheibe im letzten Moment öffnet und dann die Drehzahl wieder ansteigt. Blöde Beschreibung aber anders kann ich es nicht beschreiben.
Ich habe mir das auf dem Schaltplan angesehen und könnte es tatsächlich sein das die Stauscheibe wenn der Leerlaufregler arbeiten würde diese Schnappatmung nicht machen würde? Das Teil bekommt ja auch die 12V vom ÜSR und die Ansteuerung über Masse vom Steuergerät. Ich hoffe nur ich habe einen Schaltplan der auf den Wagen passt.
Bisher habe ich es immer vermieden an Fahrzeugen von Mercedes zu schrauben da ich da immer irgendwie eine Abneigung hatte - warum auch immer.
Daher habe ich auch kein wirkliches Gefühl für die Motoren und wie die im Normalfall laufen.
Aber mich erstaunt es das die Motoren auch ohne Elektrik noch so gut laufen.
Meine anderen Fahrzeuge sind alle japanische Geländefahrzeuge - zwei Toyota und einen Mitsubishi Pajero der letzten Generation. Die Toyotas sind auch schon 27 Jahre alt. Da kenne ich mich aus aber bei Mercedes Fahrzeugen bin ich raus - da muss ich noch einiges lernen.
Ich bin mal gespannt was ich da morgen messe.
Gruß und Danke
Dieter
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- dnwalker
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Mit dem Sun-Tester klappt das absolut nicht richtig - keine Anzeige aber das kann auch an den Einstellungen des Gerätes liegen mit denen ich mich jetzt nicht weiter beschäftigen wollte.
Das Digitalmessgerät im Tastverhältnismodus zeigt immer 0 an. Grundsätzlich funktioniert das Multimeter da ich es an einem Funktionsgenerator mit verschiedenen Tastverhältnissen getestet habe. Natürlich habe ich die Messleitungen auch mal vertauscht um da sicher zu sein was angezeigt wird. Keine Ahnung warum das am Motor nichts anzeigt aber egal.
Also das Oszi angeklemmt und da habe ich ein Signal. Im Leerlauf so bei knappen 800Upm habe ich da eine Frequenz von etwas über 27Hz. Wenn ich das jetzt richtig auf dem Display per Augenmaß abgeschätzt habe, liege ich aktuell so um die 20% Puls und 80% Pause.
Damit ist ja das Überspannungsrelais zum großen Teil als Fehlerquelle raus und die Elektronik sollte arbeiten.
Jetzt ist die Frage was bedeuten die 20%? Wenn ich hier jetzt nachlese www.w126-wiki.de/index.php?title=Tastverhältnis_entmystifiziert wäre das ein Problem am Volllastkontakt. Aber hier handelt es sich ja auch nicht um einen w201.
Aber so ganz habe ich das mit dem Signal nicht verstanden. Zeigt das jetzt einfach nur einen Fehler an oder muss der Wert eingestellt werden???
Nachtrag: Mich hat die Frequenz gestört die bei den ersten Messungen angezeigt wurde und auch der Schalter an der Drosselklappe hat mir keine Ruhe gelassen. Ich habe dann die erreichbaren Stecker mal gereinigt und den Schalter durchgemessen. Der funktioniert ohne Probleme - beide Stellungen werden erkannt. Dann habe ich noch einige Versuche mit den Messgeräten unternommen und bei einer weiteren Messung mit dem Oszi wurden jetzt knappe 100Hz angezeigt was wohl eher stimmt. Aber auch hier liegt das Tastverhältnis nach einer kurzen Warmlaufphase bei um die 20%. Kurz nach dem Start des Motors wird für eine kurze Zeit 50% angezeigt aber sobald der Motor etwas gelaufen hat geht der Wert wieder auf die 20% zurück.
So dann hoffe ich mal auf Euren Input - aber ist schon eine sehr interessante Sache mit dieser Einspritzanlage
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pendelt der bei 80% TV (-der Negativantile ist zu messen) oder steht der fest ?
Nur wenn der fest bei 80% steht, ist es der folgende Fehler am W201
bis 09/89 bzw. Modelljahr 1989:
–Kurzschluß oder Leitungsunterbrechung zwischen Steuergerät KE
und Temperaturfühler-Ansaugluft (B17/2)
– Temperaturfühler-Ansaugluft defekt
ab 09/89 bzw. Modelljahr 1990: bei Motoren 102.96/98 nicht belegt
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- dnwalker
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ok wenn der negative Teil zählt dann sind es natürlich um die 80%.
Am Ansauglufttemperatursensor war ich natürlich dran beim ersten Abbauen des Luftfilterkasten.
Da die Kabel ja auch schon einige Tage alt sind wäre das eine Möglichkeit.
Zumal der Schlauch von der Kurbelwellenentlüftung am Luftfilter kaum noch dicht war und sich da auch eine Menge Öl angesammelt hat.
Ich habe das zwar gereinigt aber das Öl könnte den Kabeln auch nicht gut bekommen sein.
Ok dann morgen die nächste Runde Messen.
Ich habe da aber auch noch einen weiteren Verdacht und zwar hatte ich am Kaltstartventil gemessen und das wurde nicht angesteuert. Jetzt war der Motor nicht ganz kalt so das es da auch richtig ist das es nicht eingeschaltet wurde.
Daher wollte ich morgen wenn der Motor wieder kalt ist auch da mal messen.
Danke für die Hilfe...
Schöne Grüße
Dieter
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- dnwalker
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Leider läuft er dann praktisch überhaupt nicht mehr. Starten geht nur mit Mühen und längerem Orgeln. Irgendwann springt der Motor an läuft aber nur bis knapp 500 Upm und stirbt dann sofort ab wenn man kein Gas gibt.
Den Ansauglufttemperaturfühle habe ich mal auf Widerstand geprüft - der hat bei etwa 12-14Grad so um die 2,5kOhm.
Steckt man das Steuergerät wieder an läuft er wieder besser - schüttelt sich aber so lange bis er warm ist.
Ja - so langsam macht die Sache keinen Spaß mehr.
Gibt es irgendwo eine Beschreibung wie die KE-Jetronic im Notbetrieb läuft? Also wie wird da z.B. der Leerlauf geregelt wird?
Ich denke mal ich muss erst mal sehen das der Motor so wieder läuft ohne den elektronischen Teil.
Ach ja dann habe ich mir mal angesehen wie dieser HJS-Kaltstartregler funktioniert. Dazu habe ich mir die Einbauanleitung vorgenommen und da wird ein weißes und ein grünes Kabel in das Gelb-grüne Kabel an der Zündsteuerbox eingeschleift. Bei mir liegen die Kabel nicht angeschlossen isoliert im Kabelstrang??
Keine Ahnung was das jetzt wieder soll.
Gruß
Dieter
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also dass ein Kaltlaufregler erst nachgerüstet und dann mit H-Kennzeichen außer Betrieb gesetzt wurde, ist nichts Ungewöhnliches. Der macht Deine Probleme nicht.
Meldet denn nun Dein TV 75% beim Einschalten der Zündung und dann 80% PENDELND (70% bis 90%) oder ist es 80% fest ? Digitale Messgeräte sind da eher unschön, um ein Pendeln zu beurteilen. Ich nehme dazu analoge Zeigergeräte von Hermann oder Bosch. Aber Du musst zuerst wissen, ob ein Fehler oder ein zu fetter Motor gemeldet wird.
Dann wären auch der Benzindruck in der Ober- und Unterkammer bei Zündung EIN wichtig. Wir müssen jetzt auch die Basics angehen. Den defekten Benzindurckregler hast Du ersetzt? Falls nicht, musst Du das zuerst machen.
Und dann lege ich Dir wirklich den K-Jetronic Workshop in Erlangen am 31.5. ans Herz. Alternativ 23.8. in Hanau. Da würdest Du vieles lernen, was Dir bei der eigenen Fehlersuche hilft.
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- dnwalker
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der Wagen hat noch kein H-Kennzeichen und lohnen würde sich das aus finanzieller Sicht eigentlich auch nicht.
Mir geht es darum den Wagen eigentlich auch im täglichen Gebrauch einzusetzen.
Ich hatte den Kaltlaufregler ja auch komplett abgesteckt um möglichst wenig Fehlerquellen im Spiel zu haben.
Da ich aber die Einbauanleitung in die Finger bekommen habe hatte es mich interessiert wie der in das System eingreift um die Drehzahl zu erhöhen.
Darum hatte ich auch die Verkabelung überprüft und mich gewundert warum die weiße und die grüne Leitung von dem HJS Steuerteil nie angeschlossen waren.
Die Frage wäre dann wie erreicht das Teil eine erhöhte Drehzahl? Was passiert über die beiden nicht angeschlossenen Leitungen?
Leider war auf die schnelle kein analoges Gerät greifbar und ich habe mir eben das Voltcraft At-200 bestellt da ich gelesen habe das dieses Multimeter soweit tauglich ist.
Klar wäre mir ein analoges Gerät lieber gewesen nur habe ich dazu so beim Stöbern im Netz keine eindeutigen Infos bekommen.
Mit meinem Oszi ging das auch nur eben etwas umständlich. In zwei Tagen soll das Voltcraft hier sein.
Den Benzindruckregler hatte ich als erstes Teil getauscht da der aus dem Entlüftungsschlauch eine nicht unerhebliche Menge Benzin gepinkelt hat.
Auch die kompletten Schläuche vom Luftfilter über die Kurbelwellenentlüftung am Ventildeckel bis hin zum Leerlaufluftsteller habe ich ersetzt - ist wieder alles dicht.
Für mich stellt sich das eher so dar das mein Gemisch zu mager ist und nur durch den Eingriff der EHS gerade so reicht das der Motor im kalten Zustand anspringt.
Ist natürlich alles nur eine Vermutung. Um das mal genauer zu testen werde ich mir morgen mal das Kaltstartventil vornehmen und es zur Not mal direkt mit 12V zu öffnen um zu sehen wie der Motor reagiert.
Um den Ober- und Unterdruck zu testen muss ich mir erst mal vernünftige Druckmesser zulegen denn mit dem China-Krempel wird das wohl nichts. Ich wäre ja schon froh wenn der Motor überhaupt mal auf irgendeinen Eingriff reagiert um zu sehen wo die Reise hin gehen muss.
Blöd ist das ich nicht weiß was an dem Wagen alles gemacht wurde. Ich habe zwar viele Rechnungen aber da steht auch nicht alles was da so geschraubt wurde.
Bei der Beseitigung vieler Mängel an den Fahrzeug die ich schon erledigt habe konnte man überall sehen das da schon geschraubt wurde aber leider alles sehr halbherzig.
Und wie schon geschrieben hatte ich mit Mercedes bisher nicht viel am Hut aber da mir der Baby-Benz nun mal zugelaufen ist und ich fast Mitleid mit dem Wagen hatte blieb dann nichts anderes als dann doch mal den Schraubenschlüssel zu schwingen.
Nur so langsam wäre es mal schon auf einen grünen Zweig zu kommen. Ich habe mir viele Dokumente zum W201 besorgt wie die Einführungsschriften, Wartungshandbücher und was man sonst so online bekommen kann und auch das WIS installiert aber es braucht Zeit das ganze Zeug auch zu lesen und ich habe ja auch noch einen Job der erledigt werden möchte und zusätzlich noch mein Alteisen aus japanischer Fertigung die auch Zuwendung benötigen

Klar wäre so ein Workshop eine klasse Sache - Erlangen ist da von Köln doch was weit aber Hanau würde gehen. Wo bekomme ich da mehr Infos zu?
Wie ist das eigentlich mit dem Tastverhältnis - ist das jetzt nur eine Möglichkeit über einen alten Schließwinkelmesser Fehlercode auszugeben oder ändern sich da auch die Werte wenn man an der CO-Schraube dreht?
Ist das Pendeln des Wertes ein Hinweis auf die Lambdaregelung? Wenn man sich da so durch das Internet ließt hat man irgendwann den Eindruck das viele Verfasser da selber nicht genau wissen wie der Hase läuft?
Was mir natürlich fehlt ist ein Abgastester - lohn sich für mich auch nicht und aktuell habe ich nur so einen Gunson-Tester in der Werkstatt. Eventuell kaufe ich mir mal so einen Tester mit einer Breitbandsonde.
Aktuell schiebe ich da mehr Frust als Spaß....na mal sehen was es morgen für Ergebnisse gibt.
Schöne Grüße
Dieter
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das TV ist ja nur eine Hilfsgröße zur Anzeige und hat historische Gründe. Z.B. beim 380 SL USA konnte man nur so die Impulse auf das Taktventil messen. An der KE wäre eigentlich der Strom ins EHS besser. Aber da gibt es dann keine Fehlerausgabe.
Was ist das Pendeln? Ganz einfach, da sieht man die Reaktion der KE-Jetronic auf das Springen der Lambdasonde. Die kann ja nur sagen "Zu fett", ach ne jetzt "Zu mager". Und dagegen regelt die KE an. Ein Pendeln um 80% bedeutet zu fetter Motorlauf aber das System regelt dagegen. Ein fester Wert von 80% bedeutet Fehler Temperatursensor. Dann wird kein TV ausgegeben. Deshalb muss als Erstes geklärt werden, ob Pendeln oder Fehler.
Wenn man ein Auto hat, an dem Generationen von Halbwissenden rumgebastelt haben, dann muss man anfangen mit den Grundlagen:
- Benzindruck Oberkammer und Unterkammer sowie Haltedruck
- Komponentennummern von Bosch mit der Ausrüstungsliste vergleichen
- Läuft der Motor halbwegs ohne KE - wenn nein stimmt an der Hydraulik des System schon was nicht. Dann muss man den Fehler in der KE nicht suchen
Leider gibt es viele Youtube Videos von selbsternannten Spezialisten, die Falschwissen verbreiten. Ob wissentlich oder unwissentlich sei mal dahin gestellt. Aber wenn ein Fehler nicht gefunden und durch Rumstellen an zig anderen Parametern versucht wird, den zu übertünchen, dann hilft nur von vorne bis hinten von Falschluft über Hydraulik bis zu Elektrik zu prüfen.
Du weißt nicht, wie Du die Workshops findest? Nun oben im Menü Veranstaltungen stehen sie alle bis auf den Mercedes-Benz R/C 107 Heizung/Klima Workshop. In meiner Signatur weise ich nochmals darauf hin. Wie soll ich es noch bekannt machen?
Viele Schraubergrüße - best regards, Dr-DJet Volker
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- dnwalker
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Ja das mit den grundsätzlichen Einstellungen bzw. Prüfungen sehe ich auch so wie Du.
Ich muss halt mal sehen das ich mir eine gescheite Messuhr besorge.
Ohne vernünftiges Werkzeug wird das eh nichts.
Mal sehen was der Tag morgen an Erkenntnissen bringt.
Gruß
Dieter
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- dnwalker
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Kabelbrüche habe ich keine gefunden und bei den meisten Sensoren bzw. Aktoren ist alles im grünen Bereich.
Was ich aber gefunden habe ist das Poti am Mengenteiler bzw. am Luftmengenmesser das praktisch nicht mehr funktioniert.
Egal ob ich das nur auf Widerstand oder im aktiven Betrieb über die Spannungen messe kommen da nur noch völlig unbrauchbare Werte raus.
Die Werte springen nur so hin und her. Lediglich kurz vor der maximalen Auslenkung der Stauscheibe kommen noch Werte die passen könnten aber in dem Bereich wird der Motor wohl nur kurzzeitig laufen.
Ersatzteil ist bestellt - mal sehen was das bringt.
Dann scheint die CO-Schraube sehr weit raus geschraubt worden zu sein.
Soweit ich weiß soll wenn man die Stauscheibe per Hand betätigt da ein kleiner Freigang sein bis man einen Widerstand spürt - der ist bei mir nicht fühlbar.
Bei einem Probelauf im kalten Zustand ließ sich der Motor kaum starten obwohl es heute nicht kalt bei uns war. Wir haben dann eine winzige Menge Startpilot gesprüht und sofort lief der Motor rund.
Ich gehe mal davon aus das durch den Austausch des Druckreglers und der Wegfall des Benzins aus dem Ablaufschlauchs was sonst mit in den Ansaugstutzen lief das Gemisch im Leerlauf jetzt zu mager ist und dadurch der Motor so bescheiden läuft. Ich könnte mir gut vorstellen das die Werkstatt bei der der Wagen bis jetzt gewartet wurde die CO-Schraube soweit mager gedreht haben das der Wagen durch die HU kommt.
Gruß
Dieter
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ich wollte nicht gleich mit Stauscheibenpoti und dem EHS ins Haus fallen. Am EHS drehen viele gerne mal rum, weil es eben leicht geht. Ist aber großer Mist und ich rate dringend davon ab. Deshalb hatte ich aber nach Oberkammer und Unterkammerdruck gefragt. Das ist nämlich ein Indiz. Soffdifferenz am stromlosen EHS ist 0,375 Bar bei Deinem Fahrzeug.
Viele Schraubergrüße - best regards, Dr-DJet Volker
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ich wollte erst mal alle Fehlerquellen ausschließen die ich mit meinen aktuellen Möglichkeiten abarbeiten kann. Da der Wagen ja kein Neuwagen ist und der Ölschmier auf den Kabeln nicht unbedingt förderlich ist wollte ich sicher gehen das da keine weitern Probleme aufkommen können.
Außerdem weiß ich jetzt das das ÜSR sauber die Spannung zum Steuergerät bringt und eben alle Signale der Temperaturfühler und Schalter ankommen.
Was noch ansteht ist das Kraftstoffrelais was ich morgen mal ausbauen und öffne. Da sind je eventuell auch noch der ein oder andere Kondensator der gemessen und gegebenenfalls getauscht werden muss.
An dem EHS lasse ich aktuell die Finger weg weil das Ding dicht ist und den geforderten Innenwiderstand hat. Da es so aussieht das da nicht dran geschraubt worden ist bleibt das an Ort und Stelle.
Wenn das Poti da ist muss ich erst mal sehen wie das justiert wird. Da der Wagen ja keinen sauberen Leerlauf hat wird das auch noch eine spannende Sache.
Ich habe zwar so einige Unterlagen gesammelt für den Wagen aber da finde ich soweit ich gesehen habe nichts im Detail zu solchen Arbeiten. Morgen schau ich mal was ich im WIS finden kann und dann schauen wir mal wie es weiter geht.
Sobald ich ordentliche Druckmessgeräte habe geht es da auch weiter.
Ich mache drei Kreuze wenn der Motor wieder läuft.
Gruß
Dieter
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die Einstellung des Stauscheibenpotis ist in der Sternzeit wunderbar beschrieben:
- Motor muss sauber laufen
- Leerlaufsteller abklemmen und Leerlaufdrehzahl auf Minimum mit Schlauchklemme reduzieren
- Dann die Ausgangsspannung in Relation zur Referenzspannung des Steuergeräts einstellen
- Dann alles wieder anbauen und kontrollieren
- LLS wieder aktivieren
- Endkontrolle mit Oszi des Stauscheibenpotis
Viele Schraubergrüße - best regards, Dr-DJet Volker
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Der Motor muss sauber laufen - das ist wird ein Problem sein.
Wenn ich den Druck im Mengenteiler geprüft habe muss ich ja erst mal den CO-Wert einigermaßen einstellen.
Leider habe ich nur einen Gunson-Tester und kein Profigerät.
Was meinst Du mit ??
- Dann die Ausgangsspannung in Relation zur Referenzspannung des Steuergeräts einstellen
- Endkontrolle mit Oszi des Stauscheibenpotis - Oszi habe ich mehrere. Bisher habe ich damit nur die Spannung am Poti überprüft weil man damit besser sehen kann ob es da zu Aussetzern kommt. So ein digitales Multimeter springt da ja schon von Grund her zu sehr um kleine Ausfälle zu erkennen.
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die Sternzeit-107.de ist meine zweite Webseite. Sie beschäftigt sich mit dem Mercedes-Benz R/C 107 SL/SLC. Da hat mal jemand vor vielen Jahren diese Einstellung wunderbar beschrieben. Siehe Kapitel 5 dort.
Viele Schraubergrüße - best regards, Dr-DJet Volker
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was must Du für einen Zeit haben wenn man sich mehrere Seiten an den Hals hängt

Gruß
Dieter
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Letztes Jahr hatte ich noch eine für Sauerteig. Da war aber zu wenig los, als dass sich das lohnte.
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- dnwalker
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Ich würde das ja kombinieren so in der Art "Backen auf dem Motorblock"

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ich habe da heute mal weiter an dem Wagen gemessen - genauer gesagt am Strom des EHS.
Laut Tabellenbuch müssten bei mir am EHS bei eingeschalteter Zündung aber nicht laufendem Motor 20mA anliegen.
In meinem Fall liegt da kein Strom an.
Da das EHS ja ausschließlich vom Steuergerät gesteuert wird müsste da ja dann mindestens ein Eingangswert am Steuergerät falsch sein oder das Steuergerät hat generell eine Macke was ich aber nicht glaube.
Kann es sein das schon mein defektes Poti am Mengenteiler das Fehlverhalten verursachen kann?
Gruß
Dieter
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