KE Einstellungen passen nicht.
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wenn das EHS 0,2 Bar Differenzdruck Unter- zu Oberkammer macht, kann durch die Differenzdruckventile für jeden Zylinder nichts mehr durch gehen. Das ist, was Du gesehen hast: Der Motor war damit tot. Falls Du den MT so erhalten hast, kann der Überholende noch nicht mal die 2 Plausibilitätsmessungen am KD-JE 7451 gemacht haben. Von Präzision und Feinmechanik wollen wir da gar nicht erst reden.
Lästermaul AN
Hier habe ich mir einen bösen Kommentar zu Leuten mit KD-JE 7451 dann doch verkniffen
Lästermaul AUS
Viele Schraubergrüße - best regards, Dr-DJet Volker
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inzwischen bekomme ich doch auch das Gefühl, dass ich wohl zu Blauäugig war, den Mengenteiler einfach so zum Überholen aus der Hand zu geben...
Nun, in Nachhinein ist man immer schlauer nicht wahr?
Im Leistungsumfang war/ist alles zwar beschrieben, WAS genau und tatsächlich gemacht wurde, vermag ich nicht zu sagen.
So ist mir auch nicht bekannt ob und was für Überholungsset eingesetzt wurde.
Ich werde jetzt noch wie folgt vorgehen: Um auszuschließen, dass das EHS einen Weg hat, werde ich noch ein anderes verbauen (habe da noch was herum liegen), dann werde ich ja sehen, ob die Ergebnisse ähnlich sind (dann wird es nicht am defekten EHS liegen), oder ob ich andere (bessere) Ergebnisse erzielen kann, dann wäre das EHS nicht in Ordnung.
Je nachdem wie dieses Experiment ausgeht, werde ich Förderbeginn am Mengenteiler etc. prüfen wenn das alles kein gutes Ende nimmt, den Mengenteiler wohl ein zweites mal aus der Hand geben, möglicherweise mit LMM zusammen, sodass alles professionell auf einander abgestimmt werden kann (meinetwegen auch mit neuem EHS).
Die 600,- Lehrgeld habe ich zumindest bereits bezahlt.
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Gruß
Christian
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auch wenn vieles darauf hinweist, daß dieser Mengenteilerüberholung eher Suboptimal verlaufen ist, ist alles doch noch recht spekulativ, daher möchte ich (noch) keinen Namen nennen.
Nur soviel, es ist keine Firma, eher einen Einmannunternehmen; seine Angebote findet man bei eBay Kleinanzeigen... Der Anzeigetext klang für mich überzeugend genug, wie auch der direkter Kontakt per Telefon und WhatsApp, daß ich darauf eingestiegen bin.
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was war denn der Grund dafür, den Mengenteiler überholen zu lassen?
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der Grund steht in meinem Anfangspost: "Eines Tages hielt ich an einer Kreuzung, wollte wieder anfahren und da nahm er kein/kaum Gas an, fing sich dann wieder, zu Hause vor dem Abstellen des Motors viel eine sehr schlechte holperige Leerlauf auf...
Einmal ausgemacht, sprang er nicht mehr an."
Nach einkreisen bei der Fehlersuche stellte sich heraus, die Benzinpumpen fördern mit 6,1 Bar Benzin in den Mengenteiler hinein, an den Leitungen zu den Einspritzdüsen kam jedoch nichts heraus... (Floß offensichtlich alles wieder zurück über die Rückleitung in den Tank,),
Also ging ich davon aus, daß im Mengenteiler irgendwas "geplatzt" ist.
Jetzt wo der MT weder da ist, bekomme ich den Motor ja auch wieder ans laufen, also war die Reparatur wenigstens partiell erfolgreich. Nur WIE der Motor läuft ist bis dato weit unter dem wie es mal war...
Und ich darf mich selbst schon so einschätzen, daß ich zumindest nicht ganz ahnungslos bin. Mein zweiter 560er, wo beim Kauf zwar nichts kaputt, dafür alles verstellt war, habe ich ja auch wieder hinbekommen. Den 420er davor auch (inzwischen verkauft), usw.
Nur dieses Mal stoße ich wirklich an meinen Grenzen und wußte gerne warum...
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meine Frage war nicht als Kritik gemeint, mehr Neugier. Mir war das Anfangs Statement entfallen.
Warum setzt Du den MT des zweiten 560 SE nicht mal probeweise in diesen? Ich glaube, den Anbieter des überholten 560 Mengenteilers 0438101018 in Kleinanzeigen gefunden zu haben. Du hast also einen MT und EHS im Austausch aus Dortmund bekommen. Ich muss nochmals nachfragen, was für einen 560 Du hast. Normal bis 279 PS oder 300 PS? Der 300 PS hat nämlich einen anderen MT.
Bei Deinem ursprünglichen MT kam beim Runterdrücken der Stauscheibe bei gebrücktem KPR kein Sprit mehr aus allen Einspritzdüsen? Das wäre eher ungewöhnlich. Normalerweise fallen einzelne Zylinder ganz aus oder lassen viel zu wenig durch, weil von Dreck blockiert oder weil die O-Ringe um die Schlitzträger hin sind. Beliebt ist auch die Dichtung des Steuerkolbens, die man an der Benzinpfütze unter dem MT im LMM erkennt. Ich meine mich zu erinnern, dass Du den Differenzdruck des EHS auch schon vorher gemessen und für gut befunden hattest. Wenn also vorher genug Sprit am Druckregler und damit in den MT kam, das EHS nicht schon vorher verrückt spielte und der Steuerkolben freigängig war, wäre das ein ungewöhnlicher Fall.
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[Frust an] Ich bin einfach mega angep**t, weil der Sommer inzwischen vorbei ist, ich nicht/kaum mit dem Wagen fahren konnte, zur Zeit auch noch wenig Zeit habe und nur gelegentlich an dem Wagen schrauben kann und so die Zeit ins Land geht. Mich nervt, wenn die Dinge nicht erledigt herum stehen. [Frust aus]
Es handelt sich hier weder um einen RÜF noch ECE, also die 279 PS Version.
Daß die 300 PS Variante einen anderen Aufbau des LMM haben, ist mir bekannt (der Trichter zur Stauscheibe, sowie die Stauscheibe selbst ist unter Anderem kleiner im Durchmesser, um den Venturi-Effekt zu erhöhen), das ist hier alles nicht der Fall.
Am Ende könnte ich natürlich (alles) gegentauschen, werde ich zunächst mit dem dort verbautem EHS machen, um zu prüfen, ob das jetzt verbaute EHS einen weg hat. Denn, wenn das alles im Austausch stattgefunden hat, habe ich mein eigenes (neuwertiges) EHS nicht wieder bekommen und stattdessen irgend eines, was auch noch falsch eingestellt war (0,2 Bar). Das allein empfinde ich gelinde gesagt als ärgerlich.
Denn wie Du schon richtig angemerkt hast, war das verbaute EHS "Drucktechnisch" in Ordnung.
Einige Leitungen waren sicherlich noch okay, ich habe sie tatsächlich nicht alle geprüft (warum auch?) nachdem bei 1 nichts mehr kam und bei 2 nur ein paar Tröpfchen, war für mich klar was Sache ist.
Bei der Diagnose stellte sich heraus, daß in der Tat einige O-Ringe (nicht alle) an den Schlitzträgern das Zeitliche gesegnet hatten, die Dichtung am Steuerkolben wurde sowieso erneuert (so wurde mir berichtet).
Fazit: ich traue das derzeit verbaute EHS nicht und werde es gegenprüfen mit dem EHS aus dem anderen 560er (funktioniert zu 100%), sowie mit einem EHS was noch bei mir herumliegt (aber auch nicht mehr neu ist).
Weiter werde ich versuchen die Einstellwerte (Leerweg, etc.) vom 2. 560er so gut es geht zu übertragen.
Damals, als ich den 2. 560er erworben habe, war der auch komplett verstellt und lief nicht. Ich habe dann die Einstellwerte vom ursprünglichen 560er (der jetzt nicht läuft) auch übernommen, das hat sehr geholfen, nach dem Feintuning liefen beide Wagen nahezu identisch, sogar der (Jahres) Verbrauch lag um ein Zehntel gleich auf (14,5 zu 14,6 Ltr.).
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Das verbaute EHS was ich mit dem MT wiederbekommen habe, ist definitiv ein anderes als ich hingeschickt habe.
So war dieses EHS nicht nur falsch eingestellt, es hatte an der Madenstellschraube auch noch einen anderen Gummidichtring als ursprünglich verbaut.
Ich bekomme den Wagen zwar ans laufen, jedoch nicht zufriedenstellend. Im Leerlauf zu fett, im Teillastbereich halbwegs in Ordnung, im oberen Bereich und beim Herausbeschleunigen zu mager.
Wer sagt mir, dass ich ein EHS bekommen habe, welches nur "halbwegs" funktioniert? Denn danach schaut es für mich aus.
Folglich habe ich noch mal in den Geldbeutel gegriffen und ein neues EHS bestellt, es wird die Tage eintreffen.
Wenn an den MT halbwegs ordentlich gearbeitet wurde, sollten mit dem neuen EHS alle Probleme verschwunden sein!
Denn "Drucktechnisch" zu 100% in Ordnung, bräuchte ich dann keine weiteren Einstellungen mehr vornehmen, das einzige was dann noch bleibt, ist das TV über die CO-Schraube richtigstellen. Richtig?
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was ein Albtraum. Da schickt man seinen MT zur Überholung und bekommt was Fragwürdgiges zurück.
Ich würde auf jeden Fall prüfen, dass die Nullstellung des Steuerkolbens mit der Schlitzschraube unten stimmt und dass die Dichtung in Ordnung ist. Die ist nämlich in den marktǘblichen Repsätzen nicht enthalten.
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Heute das neue EHS eingebaut, Stauscheibe einen Leerweg von 1,5 mm gegeben.
So sollte der Wagen auf jeden Fall anspringen.... Weit gefehlt, Motor springt nicht an!
Differenzdruck gemessen (EHS Stromlos) 0,2 Bar!
Mit einem neuen EHS?
Also doch der Mengenteiler?
Dann wie folgt vorgegangen:
- EHS Stromlos gelassen,
- die vorderen Spritleitungen am Mengenteiler gelöst (nicht alle und auch nicht abgenommen, nur gelöst).
- Die Stauscheibe bewußt auf 3 mm Leerweg eingestellt (also keine Berührung mit dem Steuerkolben),
- Pin 7 und 8 im Sockel des KPRs gebrückt um die Benzinpumpen dauerhaft laufen zu lassen.
DAS DARF NICHT SEIN!
Es darf erst dann Benzin kommen wenn die Stauscheibe heruntergedrückt wird und der Hebel mit dem Steuerkolben in Berührung kommt.
Ich werde den Mengenteiler wieder ausbauen und zurückschicken, eine Nachbesserung wurde mir bereits zugesichert.
Fortsetzung folgt...
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was ein Albtraum. Wie ich oben schon schrieb, ist die Nullstellung des Steuerkolbens am KE nicht richtig eingestellt. So darf der MT gar nicht raus gehen.
Du hättest am Freitag bei Bosch Classic in der Instandhaltung dabei sein sollen. Dann hättest Du verstanden, wie viel Präzision eine MT Überholung braucht. Wir hatten auch zwei Mengenteiler und einen Warmlaufregler aus Werkstätten dabei, die angeblich von anderen Bosch Kundendiensten lokal überholt worden waren. Beide Werkstätten haben sich damit herum geschlagen. Die Produkte sind durch die Eingangskontrolle gefallen und werden jetzt dort neu überholt.
Die 0,2 Bar Differenz sind aber sehr seltsam. Da müsste ja die Drossel im MT falsch funktionieren, dass das EHS den Druck nicht ablassen kann. Oder der Rücklauf wäre verstopft.
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meine Emofehlung dazu ist: Wenn auch die Nachbesserungen des gewerblichen Anbieters von Kleinanzeigen aus Innenstadt-West für 599€ immer noch nicht passen, sende Deinen MT zu koller.de mit schönen Grüßen von mir und bitte um einen Eingangstest zur Beweissicherung. Der kostet 100€, wenn ich das richtig in Erinnerung habe.
Wie ich es immer vermutet habe, testet koller.de einen Mengenteiler mit neuem EHS nach Überholung bei verschiedenen in 1/10 mm definierten Auslenkungen des Steuerkolbens auf die Durchflussraten an allen 8 Ausgängen. Das KDJE 7451 habe ich auch. Da wird nur ein Durchflusswert ohne Bezug zur Auslenkung gesucht und dann der Wert an den anderen 7 Ausgängen auf Abweichung verglichen. Hier aber wären Durchfluss über 1/10 Millimeter mal richtig. Natürlich prüfen die auch, dass aus den Ausgängen bei Nulllage des Steuerkolbens nichts heraus kommt.
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ja, daß hatte ich mir schon vorgenommen, den MT zu Koller zu schicken, wenn es denn immer noch nicht funktionieren sollte.
Hatte heute telefonischen Kontakt mit ihm, er meint, der MT wäre soweit in Ordnung, das EHS wurde nicht sachgemäß arbeiten...
Dann wären es aber 2 EHS (!) die nicht funktionieren, das was verbaut war und das neue, welches ich letzte Woche gekauft habe...
In diesem Zusammenhang möchte ich 2 Thesen aufstellen und Fragen, welche These ist richtig?
Ausgangsposition:
Motor aus, KPR gezogen, EHS Stromlos.Im Sockel des KPR werden die Benzinpumpen gebrückt, die Pumpen laufen an.
1.) Solange der Steuerkolben nicht berührt wird, setzt der MT kein Benzin an den Ausgangsleitungen zur ESV frei. Sobald der Steuerkolben gedrückt wird, wird Benzin freigesetzt.
2.) Solange das EHS stromlos bleibt, wird überhaupt kein Benzin an den Ausgangsleitungen zur ESV freigesetzt, ganz egal ob der Steuerkolben des MT hineingedrückt wird oder nicht.
Was ist nun richtig 1, oder 2?
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1) ist richtig, falls das EHS stromlos den richtigen Differenzdruck macht. Man kann ja auch einen KE Wagen fahren, wenn der Stecker am EHS abgezogen ist. Die Gemischanpassung im Warmlauf und die Lambdaregelung passen dann halt nicht. Ich bin mal so aus Versehen im Winter eine zeitlang mit dem 300 TE gefahren. Als ich mich dann bei besserem Wetter an die Fehlersuche machte und das EHS wieder aufsteckte - ich hatte meines in den Wagen eines Kumpels eingebaut zu Testzwecken - und den vergessenen Stecker wieder aufsteckte, schnurrte der 300 TE auch im Warmlauf wieder und verbrauchte etwas weniger Sprit als ohne EHS.
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daß ist das was ich auch gesagt habe.
Er war anderer Meinung. Ich habe versucht es so zu erklären, daß die Autos im Notlauf (ohne elektronische Komponenten) auch funktionieren (wenn auch nicht optimal), quasi wie eine KA.
Ich konnte ihm nicht überzeugen...
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da hat jemand keine Ahnung von der KA- und KE-Jetronic und überholt dann noch als Gewerblicher Mengenteiler und Warmlaufregler. Da sind die Chancen auf ordentliche Nachbesserung leider gering.
Ich hatte beim Schrauben in der beheizten Garage im Winter meines Kumpels EHS und Leerlaufsteller aus meinem 300TE im Freien entnommen. Beim Wiedereinbau habe ich in der Kälte vergessen, den Stecker an beiden wieder aufzustecken. Danach gab es 3 Themen, die merkbar aber nicht gravierend waren. Deshalb wartete ich, bis das Wetter besser wurde, um nachzusehen.
- Motor startete schlechter, ein kleiner Gasstoß beim Anlassen half - der LLS konnte ja nicht öffnen
- Auf den ersten Metern ruckelte der M103 ein wenig - es fehlte die Warmlauf Gemischanpassung über das EHS. Danach fühlte sich alles normal an
- An der Ampel sank die Drehzahl nicht so tief runter wie gewohnt. Der LLS hing ja im Notlauf (6-Zylinder)
- Der Benzinverbrauch war leicht erhöht, was ich aber auf den Winter geschoben hatte.
Im Leerlauf soll die KE so wenig wie möglich eingreifen müssen. Der Strom ins EHS pendelt um 0mA. Das ist nur die Reaktion auf die springende Lambdasonde. Stimmt die Hydraulik nicht, dann muss das EHS richtig eingreifen. Die 0,2 Bar Differenzdruck am stromlosen neuen EHS sind eigentlich gar nicht möglich. Es sei denn, es stimmt was nicht mit Zu- oder Ablauf. Ein gewerblicher Überholer, der ein EHS auf 0,2 Bar Differenzdruck willentlich einstellt, zerstört die Hydraulik des Mengenteilers. Das Überholen eines MT sollte nicht in solche Hände gelegt werden. Ich kann Dir versichern, dass niemand, der letzte Woche in Nürnberg dabei war, seine MT und WLR mehr woanders hin schicken wird. Die Denke im Markt, dass man mit ein paar billigen und nicht tauglichen Repsätzen mal eben schnell einen MT überholt, ist total verfehlt. Aber es steckt halt viel Geld dahinter und der Anwender kann es normalerweise sowieso nicht selbst prüfen. Also wird es gemacht. 599€ sind doch zu verlockend. Du wirst am Ende jetzt nicht mehr darum herum kommen, Deinen MT für über 1000€ bei Koller machen zu lassen. Es geht in meinen Augen nur noch darum, ob Du die 599€ von dem jetzigen Anbieter zurück bekommst. Dass dessen Nachbesserung erfolgreich sein wird, ist bei seinem Verständnis der Materie eher unwahrscheinlich.
Ist übrigens alles Stoff bei unseren K-Jetronic Workshops, die wir auch in 2025 wieder halten werden. Dabei kommen dann auch Fahrzeuge an den Mercedes-Benz Motor- und Abgastester. Ein KDJE 7451 habe ich dann auch dabei. Das dauert aber sehr viel Zeit, das anzuschließen und hat wenig gemein mit dem MT Prüfstand, den ich vor einer Woche bei Bosch kennengelernt habe. Vielleicht solltest Du nächstes Jahr mal vorbeischauen.
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der MT ist heute zurückgekommen, habe noch mal die Einstellung des Steuerkolbens geprüft und leicht von 0,71 mm auf 0,59 mm korrigiert und eingebaut, dabei zunächst die Benzinleitungen zu den ESV offen gelassen.
Benzinpumpen im Sockel des KPRs gebrückt und sehe da, alles ist trocken geblieben! (im Gegensatz zum letzten mal.)
Oberkammerdruck 6,37 Bar, EHS eingestellt, Unterkammerdruck war dann 5,97 Bar (Dif. 0,4 Bar Punktlandung),
Leerweg der Stauscheibe auf 1,5 mm eingestellt, Motor gestartet... und Läuft!
Der 2te 560er Läuft mit 0,41 Bar und 1,55 mm Leerweg optimal, nach diese Werte habe ich mich erst mal gerichtet.
Kurze Probefahrt, erster Eindruck: zunächst alles gut.
Morgen geht es dann an das Feintuning (Strom am EHS und TV), aber so wie der Wagen lief, habe ich das Gefühl, ich bin schon na an einer optimale Einstellung dran.
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tue mir einen Gefallen und lasse die Finger von der Einstellschraube des neuen EHS. Du kannst das mit Deinen Mitteln gar nicht richtig einstellen. Du kannst nur an Symptomen kurieren.
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keine Sorge, das neu EHS ist unberührt.
Als ich den MT zur Nachbesserung zurückgeschickt habe, habe ich NICHT das neu EHS mitgeschickt (nicht, daß er es mir noch verstellt...).
Nein, ich habe das EHS was vorher dran war mitgeschickt und auch wieder zurück bekommen.
Die Einschraubtiefe war nun 6,80, vorher (von ihm verstellt) war es 6,50, ich habe es dann wieder auf ursprüngliche (von mir eingestellt) 6,83 gestellt.
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Heute bin ich nicht dazu gekommen, das TV endgültig zu prüfen, ich vermute mal, daß ich NUR noch das TV an der CO-Schraube richtigstellen muß. Wenn es damit dann getan ist, habe ich das neue EHS tatsächlich umsonst gekauft... ich werde es einlagern.
PS. so ganz "schrottig" sind meine Meßinstrumente dann doch nicht, auch wenn ich an Koller selbstverständlich nicht heran komme.
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